Wissenschaftler in Irland haben die Überreste eines grönländischen Haies entdeckt, der bis zu 150 Jahre alt war und Einblicke in Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit bietet. Der Kadaver wurde nach einem Sturm an der Küste von Sligo gefunden und von Forschern der Irish Whale and Dolphin Group und des University College Cork untersucht. Das Exemplar hatte mit 150 Jahren die Geschlechtsreife erreicht, was den langsamen Lebenszyklus dieser Tiefsee-Raubtiere verdeutlichte. Die Forscher stellten die Anwesenheit potenziell schädlicher Bakterien im Körper des Haies fest und spekulierten über mögliche Todesursachen. Der Grönländische Hai, der zwischen 100 und 500 Jahren leben kann, ist aufgrund seines abgelegenen Lebensraums und seiner begrenzten Forschung kaum bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass chemische Verbindungen in seinem Körper als Frostschutzmittel funktionieren, aber sein Fleisch toxisch machen. Trotz einiger Kenntnisse über seine Biologie bleibt viel unbekannt über seine Zuchtgewohnheiten und Populationszahlen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse, die von irischen Institutionen ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen durchgeführt wurden.






