Eskom, Südafrikas wichtigster Stromversorger, versucht, seine Einnahmen trotz sinkender Stromverkäufe aufgrund der verstärkten Einführung von Solarenergie und anderen alternativen Energiequellen zu erhalten. Während Eskom einen Gewinn von R30 Milliarden meldete, verzeichnete es in den vergangenen zehn Jahren einen jährlichen Umsatzrückgang von 2%, der auf Faktoren wie selbst erzeugten Strom und verbesserte Energieeffizienz zurückzuführen ist. Um dem entgegenzuwirken, plant Eskom, Kunden durch Strategien wie verhandelte Preise für industrielle Kunden und überarbeitete Tarifstrukturen, die Netzgebühren beinhalten, auch für diejenigen, die ihren eigenen Strom erzeugen, zu binden. Dies bedeutet, dass Solarnutzer möglicherweise immer noch mit Gebühren im Zusammenhang mit der Instandhaltung des Stromnetzes konfrontiert sind. Die Verbraucherrechtsgruppe OUTA hat diese Maßnahmen kritisiert und gewarnt, dass Hausbesitzer, die in Solar und andere Alternativen investieren, mit zusätzlichen Kosten und unklaren Vorschriften konfrontiert sein könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Position von Eskom zur Erhaltung der Einnahmen durch Netzgebühren als auch die Bedenken von OUTA bezüglich möglicher Ungerechtigkeit gegenüber den Verbrauchern dar.


