Drei große Gewerkschaften in Argentinien, CGT, CTA Autónoma und CTA de los Trabajadores, lehnten die jüngste Sitzung des Gehaltsrats ab und beschuldigten die Regierung von Präsident Javier Milei und Vertreter der Wirtschaft, den Rückgang des Mindest-, Vital- und Mobile Salary (SMVM) zu vertiefen. Die Gewerkschaften kritisierten das virtuelle Format der Sitzung und behaupteten, es stelle eine "Auslöschung" des dreigliedrigen Gremiums dar. Sie erwarten nun, dass die Regierung den neuen Mindestlohn per Dekret festlegt. Die Gewerkschaften hatten zuvor persönliche Treffen und die Reaktivierung verschiedener Ausschüsse innerhalb des Rates gefordert, einschließlich derer, die sich auf Beschäftigung, Produktion und Berufsausbildung konzentrierten. Sie schlugen auch vor, einen Referenzkorb einzurichten, um zukünftige Gehaltsdiskussionen an die Lebenshaltungskosten anzupassen. Diese Vorschläge wurden von der Exekutive ignoriert.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Konflikt als einen Kampf zwischen den Gewerkschaften (links) und dem Regierungs-/Geschäftssektor (rechts) und betont die Forderungen der Gewerkschaften nach höheren Löhnen und einer demokratischeren Beteiligung an der Entscheidungsfindung.





