Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft untersucht Fiskal Margarita María Rueda wegen unsachgemäßer Schließung von Dutzenden von Fällen sexuellen Missbrauchs und Belästigung von Kindern zwischen 2018 und 2020. Laut der Untersuchung verwendete Rueda Argumente wie "atypisches Verhalten", "Unmöglichkeit der Identifizierung von Opfern" und "Nicht-Existenz des Vorfalls", um diese Fälle zu schließen, wobei sie oft die Opfer für den Missbrauch verantwortlich machte. Die Fiscalía behauptet, dass diese Aktionen Teil einer Strategie waren, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und falsche Ergebnisse zu erzielen, was zu einer möglichen Straflosigkeit für die Täter führte. In einigen Fällen beschrieb Rueda Berichten zufolge Handlungen wie das Berühren von intimen Körperteilen als "Akte des Schutzes und des Wohlbefindens" und nicht als Missbrauch. Der Fall hat erhebliche Kontroversen und Gerichtsverfahren gegen sie ausgelöst.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über eine laufende rechtliche Untersuchung eines hochrangigen Beamten unter Berufung auf interne Dokumente und die Ergebnisse der Fiscalía.





