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Ermittlungen gegen Grazer Internist: Das ist über die Opfer bekannt
Austria👮 Kriminalitätvor 18 Tagen

Ermittlungen gegen Grazer Internist: Das ist über die Opfer bekannt

In Graz, Österreich, ermitteln Behörden gegen einen 60-jährigen Internisten, der sexuelle Übergriffe und heimliche Aufnahmen von Patienten in seinem Büro vorgeworfen werden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass mindestens eine Opfer zu dem Zeitpunkt minderjährig war. Die Ermittlungen begannen im Herbst 2025 auf Antrag der Schweizer Behörden, da der Arzt auch eine Praxis in der Schweiz hat. Behörden haben digitale Beweise geprüft, haben aber noch nicht die genaue Anzahl der Opfer ermittelt. Einige Berichte deuten darauf hin, dass der Arzt versteckte Kameras verwendet hat, einschließlich in Papiertaschentüchern, obwohl dies nicht offiziell von den Staatsanwälten bestätigt wurde. Weitere Details der

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Ermittlungsverfahren bereits im Herbst 2025 eingeleitet, nachdem ein Rechtshilfeersuchen der Schweizer Justizbehörden in Graz eingegangen war. Der Beschuldigte betreibt neben seiner Praxis in Graz auch eine in der Schweiz, wobei die internationale Dimension des Falls unterstrichen wurde.

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die sogenannten "geheimen" Videoaufnahmen, die der Mediziner angeblich während seiner Behandlungen erstellt hat. Laut einem Bericht der *Kronen Zeitung* soll der Verdächtige Kameras in seiner Arztpraxis versteckt haben, teilweise versteckt in Taschentücherboxen. Diese Kameras waren so positioniert, dass sie den intimen Bereich der Patienten filmten. Eine der Betroffenen bemerkte das versteckte Handy und meldete es. Die Ermittlungen zeigen, dass die Aufnahmen bis ins Jahr 2012 zurückreichen und zahlreiche Fotos sowie Videos sichergestellt wurden.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass alle sichergestellten Datenträger im Wesentlichen ausgewertet wurden, aber die Ermittlungen dauern noch an.

Zu den Opfern gehört mindestens eine minderjährige Person, wie die Staatsanwaltschaft am Montag auf APA-Nachfrage mitteilte. Bislang sind acht Betroffene identifiziert worden, doch die Polizei geht davon aus, dass es noch weitere Opfer gibt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, und die Staatsanwaltschaft hat erklärt, dass weitere Details der Vorfälle vorerst nicht veröffentlicht werden. Der Verdächtige, der über 60 Jahre alt ist, wurde nach seiner Einverständnis mit der Begründung verteilt, dass seine Handlungen medizinisch indiziert seien und die Filmaufnahmen abgesprochen worden seien. Dennoch wurde ihm der Berufsstatus entzogen, sodass er seinen Job nicht mehr ausüben kann.

Die Ermittlungen wurden durch einen Hinweis aus dem Ausland angestoßen, der den Fall ins Rampenlicht rückte. Die Polizei Steiermark bestätigte, dass Ermittlungen bereits seit längerem laufen, jedoch keine detaillierten Informationen zum Fall veröffentlicht wurden. Die *Kronen Zeitung* berichtete, dass die Ärzte die Patientinnen unter verschiedenen Vorwänden dazu brachten, sich auszuziehen, und die Behandlungen oft außerhalb der regulären Ordinationszeiten durchgeführt, wo keine Sprechstundenhilfe zugegen war. In diesen Fällen wurden die Untersuchungen als unnötig kritisiert.

Die Ermittlungen sind noch in vollem Gange, und die Staatsanwaltschaft hat darauf hingewiesen, dass weitere Opfer möglicherweise noch nicht identifiziert sind. Die Polizei bittet jede Person, die Verdachtsmomente hat, sich bei den Ermittlungsbehörden zu melden. Zudem wird die Frage diskutiert, ob die Filmaufnahmen tatsächlich medizinisch gerechtfertigt waren oder ob sie als Straftaten einzustufen sind. Die Ermittlungen sind daher sowohl rechtlich als auch ethisch hochkomplex, da sie zwischen medizinischer Praxis und potenziellen sexuellen Misshandlungen unterscheiden müssen.

Die öffentliche Diskussion über den Fall zeigt, dass die Ermittlungen nicht nur juristische, sondern auch gesellschaftliche Konsequenzen haben könnten. Die Identität der Opfer bleibt bislang vertraulich, und die Staatsanwaltschaft hat erklärt, dass die Details der Vorfälle vorerst nicht veröffentlicht werden. Dennoch ist klar, dass der Fall breite Aufmerksamkeit findet und möglicherweise langfristige Auswirkungen auf die medizinische Praxis und die Sicherheit der Patienten haben könnte. Die Ermittlungen werden fortgesetzt, und es bleibt abzuwarten, ob weitere Informationen bekannt gegeben werden.

2 Berichte

Kurier logoKurierParteinahMittevor 18 Tagen
Ermittlungen gegen Grazer Internist: Das ist über die Opfer bekannt

In Graz, Österreich, ermitteln Behörden gegen einen 60-jährigen Internisten, der sexuelle Übergriffe und heimliche Aufnahmen von Patienten in seinem Büro vorgeworfen werden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass mindestens eine Opfer zu dem Zeitpunkt minderjährig war. Die Ermittlungen begannen im Herbst 2025 auf Antrag der Schweizer Behörden, da der Arzt auch eine Praxis in der Schweiz hat. Behörden haben digitale Beweise geprüft, haben aber noch nicht die genaue Anzahl der Opfer ermittelt. Einige Berichte deuten darauf hin, dass der Arzt versteckte Kameras verwendet hat, einschließlich in Papiertaschentüchern, obwohl dies nicht offiziell von den Staatsanwälten bestätigt wurde. Weitere Details der

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakteninformationen ohne offensichtlich verfälschende Sprache oder Darstellung. Er berichtet über eine laufende Ermittlung ohne klare ideologische Ausrichtung, mit Fokus auf Verfahrensaktualisierungen und überprüften Fakten, die von offiziellen Quellen bereitgestellt wurden.

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMittevor 20 Tagen
Grazer Internist soll Patientinnen jahrelang missbraucht haben

Ein in Graz tätiger Internist wird beschuldigt, über mehrere Jahre hinweg weibliche Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Der Arzt soll mit der Kamera seines Handys die intimen Körperteile seiner Patientinnen gefilmt haben. Eine Patientin habe dies anscheinend bemerkt. Acht Opfer wurden identifiziert.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über eine angebliche Straftat, ohne eine Position zu beziehen oder parteiisch zu sein. Er präsentiert Fakten zu den Vorwürfen und erwähnt die Anzahl der bekannten Opfer, ohne sich in die Sache einzumischen oder eine Seite zu bevorzugen.

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