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Venezuela-Erdbeben: Mehr als 100 aus den USA abgeschobene Menschen vermisst
Germany🏛️ Politikvor 3 Tagen

Venezuela-Erdbeben: Mehr als 100 aus den USA abgeschobene Menschen vermisst

Ein Abschiebeflug mit 146 Venezolanern aus den USA landete kurz vor schweren Erdbeben in Venezuela. Die Fluggäste wurden zunächst in ein Hotel in La Guaira gebracht, das dann stark beschädigt wurde. Laut der Nachrichtenagentur AP sind mehr als 100 dieser Menschen unter den Vermissten, da das Hotel bei den Erdstößen zerstört wurde. Eine Überlebende berichtete, sie und andere hätten sich aus den Trümmern gerettet und kilometerweit gelaufen, um Hilfe zu suchen. Die venezolanische Regierung meldet bereits über 1700 Tote, während Rettungskräfte weiter nach Überlebenden suchen. Experten schätzen, dass Zehntausende möglicherweise ums Leben gekommen sind, wobei die Suche durch Nachbeben erschwert wird. Mehr als 45.000 Menschen gelten derzeit als vermisst, aber genaue Zahl bleibt unklar.

Am Mittwoch, den 23. Juni 2026, traf eine Reihe von starken Erdbeben im Norden Venezuelas, die weit verbreitete Verwüstungen verursachten und eine humanitäre Krise auslösten.

Das Erdbeben ereignete sich nur wenige Stunden nachdem ein Deportationsflug mit 146 venezolanischen Staatsbürgern aus den Vereinigten Staaten in das Land eingetroffen war. Nach Angaben der NGO Human Rights First-Initiative ICE Flight Monitor startete dieser Flug von Miami und landete kurz vor der Katastrophe in Venezuela. Diese Personen wurden zunächst in ein Hotel in La Guaira gebracht, das später während des Erdbebens schwer beschädigt wurde. Berichte zeigen, dass Teile des Hotels unter dem Gewicht der seismischen Aktivität zusammenbrachen und viele seiner Insassen unter den Trümmern gefangen blieben.

Unter den wenigen bekannten Überlebenden ist die 58-jährige Lisbeth Portillo, der es gelang, den Ruinen zusammen mit etwa 20 anderen zu entkommen. Sie beschrieb, wie sie aufgrund des Mangels an Kommunikationsinfrastrukturen unmittelbar nach der Katastrophe kilometerweit durch die Straßen gehen mussten, um Hilfe zu suchen. Erst nachdem sie ein Gebäude der Nationalgarde erreicht hatte, konnte sie Familienmitglieder kontaktieren.

Nach Angaben der venezolanischen Regierung gab es bis Montag mehr als 1.700 Todesopfer, obwohl Schätzungen internationaler Organisationen darauf hindeuten, dass die Zahl deutlich höher sein könnte. Die USGS schätzte, dass die Erdbeben bis zu 10.000 Todesopfer zur Folge gehabt haben könnten. Die Rettungsmaßnahmen werden trotz der Herausforderungen durch Nachbeben und das schwierige Gelände fortgesetzt.

Derzeit werden mehr als 45.000 Menschen als vermisst gemeldet, obwohl diese Zahlen nicht unabhängig verifiziert werden. Familien suchen nach Angehörigen unter den Listen der Überlebenden, die in Notunterkünften untergebracht sind. Die genaue Zahl der aus den USA deportierten Personen, die bei dem Zusammenbruch ihres Hotels ums Leben gekommen sein könnten, bleibt unklar. Mehrere betroffene Personen haben berichtet, dass sie seit dem Erdbeben nach Verwandten oder Mitreisenden suchen.

Vor dem Erdbeben stand Venezuela bereits vor erheblichen Herausforderungen, darunter wirtschaftliche Instabilität und politische Unruhen. Jetzt, mit der zusätzlichen Belastung durch Naturkatastrophen, ist die Situation noch prekärer geworden. Viele Menschen leben in vorübergehenden Unterkünften oder im Freien, während wesentliche Dienstleistungen wie Elektrizität, Wasserversorgung, Telekommunikation und Transport in den betroffenen Gebieten weiterhin schwer gestört sind. Gesundheitseinrichtungen sind überfordert, Schulen sind geschlossen und Kinder benötigen langfristige Unterstützung, um mit den Folgen der Katastrophe fertig zu werden.

Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) reagierte nicht auf Anfragen der Associated Press bezüglich der Deportationsflüge.

Trotz der düsteren Aussichten gab es einige positive Entwicklungen. Vier Tage nach dem Erdbeben konnten die Rettungskräfte mehrere Kinder aus den Trümmern retten, was einen Hoffnungsschimmer inmitten der Verzweiflung bot. Ein Vater und sein Sohn wurden auch aus den Ruinen in Caraballeda, einem stark beschädigten Küstengebiet in der Nähe von Caracas, gerettet. Diese Momente des Überlebens zeigen die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes angesichts unvorstellbarer Widrigkeiten.

Die internationale Aufmerksamkeit hat sich auf die Notlage der von der Katastrophe betroffenen Venezolaner konzentriert. Papst Leo XIV. äußerte sein Beileid für die zahlreichen Opfer und Schäden, die durch die Erdbeben verursacht wurden, und betonte die Solidarität mit den Opfern und ihren Familien. Inzwischen kündigte die Oppositionsführerin María Corina Machado Pläne an, nach Venezuela zurückzukehren, um den von der Tragödie betroffenen Menschen Unterstützung und Trost zu bieten. Obwohl die US-Regierung Bedenken über den Zeitpunkt ihrer möglichen Rückkehr geäußert hat, bleibt Machado entschlossen, sich in dieser herausfordernden Zeit mit ihren Landsleuten zu vereinen.

Da die Suche nach Überlebenden weitergeht, verlagert sich der Fokus auf langfristige Wiederherstellungs- und Wiederaufbauanstrengungen. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung und des Verlusts wird der Weg für Venezuela mühsam sein und dauerhafte internationale Hilfe und Zusammenarbeit erfordern, um sowohl den unmittelbaren Bedürfnissen als auch der künftigen Vorbereitung auf ähnliche Katastrophen gerecht zu werden.

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4 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 75vor 3 Tagen
Nach Doppel-Erdbeben: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als 1900

Ein Doppelpaket schwerer Erdbeben hat Venezuela in die Krise gestürzt, wobei die Zahl der Toten auf mindestens 1943 gestiegen ist. Mehr als 10.500 Menschen wurden verletzt, und in der Region La Guaira fehlen bislang 10.000 Personen. Obwohl die Hoffnung auf Überlebende schwindet, wurde ein Dreijähriger lebend aus den Trümmern geborgen. Experten warnen vor weiteren hohen Totenzahlen, da viele Gebäude zerstört sind. Venezuela kämpft bereits seit längerer Zeit mit politischen Unruhen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten und einer massiven Migrationssituation.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und berichtet über die humanitären Auswirkungen der Erdbeben sowie die politische Situation Venezuelas ohne klare parteiliche Einordnung.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): The article reports on the rising death toll and missing persons following the earthquakes, aligning with the cross-source consensus. It mentions the rescue of a three-year-old child, which is corroborated by other sources. However, it includes speculative language like 'could the number of deaths r

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigMitteFaktentreue 80Objektivität 85vor 5 Tagen
Erdbeben in Venezuela: Mehrere Kinder werden lebend aus den Trümmern geborgen

Ein schweres Erdbeben hat Venezuela am 25. Juni 2026 erschüttert, wobei mindestens 1.450 Menschen starben und über 12.700 Obdachlosen entstanden. Rettungsteams aus mehreren Ländern arbeiten weiterhin an der Suche nach Überlebenden, wobei die Chancen auf lebende Menschen zu retten nach dem kritischen 72-Stunden-Zeitfenster schnell sinken. Mehrere Kinder und sogar ein Vater mit seinem Sohn wurden am Wochenende lebend aus den Trümmern geborgen. Die UN schätzt den Schaden auf 6,7 Milliarden US-Dollar und prognostiziert, dass bis zu 6,7 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen sein könnten. Die venezolanische Übersprincy Rodríguez Delgang und Papst Leo XIV. zeigten ihr Anteilnahme angesichts der Zerstörungen und der Opfer.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die Katastrophe und die internationalen Hilfsmaßnahmen, ohne politische Parteinahme oder klare Schwenkung der Perspektive.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 85): This article confirms the rescue of multiple children and mentions the father and son rescued in Caraballeda, consistent with other reports. The tone remains relatively neutral, though it includes quotes from officials that may lean slightly towards optimism.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigMitteFaktentreue 65Objektivität 60vor 4 Tagen
Venezuela-Erdbeben: Mehr als 100 aus den USA abgeschobene Menschen vermisst

Ein Abschiebeflug mit 146 Venezolanern aus den USA landete kurz vor schweren Erdbeben in Venezuela. Die Fluggäste wurden zunächst in ein Hotel in La Guaira gebracht, das dann stark beschädigt wurde. Laut der Nachrichtenagentur AP sind mehr als 100 dieser Menschen unter den Vermissten, da das Hotel bei den Erdstößen zerstört wurde. Eine Überlebende berichtete, sie und andere hätten sich aus den Trümmern gerettet und kilometerweit gelaufen, um Hilfe zu suchen. Die venezolanische Regierung meldet bereits über 1700 Tote, während Rettungskräfte weiter nach Überlebenden suchen. Experten schätzen, dass Zehntausende möglicherweise ums Leben gekommen sind, wobei die Suche durch Nachbeben erschwert wird. Mehr als 45.000 Menschen gelten derzeit als vermisst, aber genaue Zahl bleibt unklar.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die humanitäre Krise und die Auswirkungen der Erdbeben auf die zurückkehrenden Migranten. Es gibt keine klare politische Einordnung oder parteipolitische Bewertung der Situation. Die Berichte stammen von unabhängigen Quellen wie der Nachrichtenagentur AP und der US

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 65 · Objektivität 60): The article introduces new information about the deportation flight and its connection to the disaster, which is not widely corroborated by other sources. This raises questions about accuracy. The tone also appears more alarmist, focusing on the tragedy of those deported.

Stern logoSternUnabhängigMittevor 7 Tagen
Hilfe nach Erdbeben: THW-Team in Caracas eingetroffen - Helfer für Venezuela

A team from Germany's Federal Agency for Technical Relief (THW) has arrived in Caracas, Venezuela, to provide assistance following an earthquake. The deployment comes in response to the seismic event, which likely caused damage and required emergency aid. THW is known for providing technical support during natural disasters and crises. This intervention highlights international cooperation in disaster relief efforts. The situation in Venezuela remains challenging due to ongoing economic and political instability, which could complicate recovery efforts.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article reports on a neutral fact—the arrival of a German relief team in Venezuela after an earthquake—without taking a stance on political issues. It focuses on the humanitarian aspect rather than any political controversy.

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