EPM, das Unternehmen, das für die Wasserversorgung in Medellín zuständig ist, erklärte, dass die Wasserkürzungen in der nordöstlichen Zone der Stadt weder mit dem sozioökonomischen Status noch mit einer Strafe für übermäßigen Wasserverbrauch zusammenhängen. Die geplanten Unterbrechungen seien auf technische Faktoren und die geringe Wasserverfügbarkeit zurückzuführen, insbesondere aufgrund des kritischen Niveaus des Staudamms Piedras Blancas. Das Unternehmen betonte, dass das Problem die gesamte Region betrifft und eine allgemeine Verringerung des Verbrauchs erforderlich sei. Die Bewohner von Gebieten wie Popular, Manrique und Villa Hermosa mussten täglich 11 Stunden lang nächtliche Rationisierung durchführen, um die Auswirkungen der Dürre abzumildern. Santiago Wilches Yepes, Manager des Aqueducto y Alcantarillado von EPM, erkannte die Notwendigkeit, die Maßnahmen jetzt zu verfolgen, und warnte vor der Möglichkeit, dass der Staudamm ohne Versorgung 15 Tage lang nicht mehr versorgt werden kann, bevor Maßnahmen ergriffen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die offizielle Stellungnahme der EPM zu den Wasserkürzungen in Medellín und erklärt, dass sie eher auf technische Gründe und hydrologische Bedingungen als auf sozioökonomische Faktoren zurückzuführen sind.

