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Energie-Importe: Deutschland will mehr Öl und Gas aus Aserbaidschan importieren
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Energie-Importe: Deutschland will mehr Öl und Gas aus Aserbaidschan importieren

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew angekündigt, dass Deutschland künftig mehr Gas und Öl aus Aserbaidschan importieren wird. Derzeit decken die Lieferungen nur einen geringen Teil des deutschen Verbrauchs, da die momentanen Mengen stark unter den Bedürfnissen liegen. Aserbaidschan hat bereits seit Anfang des Jahres Gas nach Deutschland geliefert, doch die Menge reicht nicht aus, um den gesamten Bedarf zu decken. Im Jahr 2025 wurden 11,3 Milliarden Kubikmeter aserbaidschanisches Gas in die EU exportiert, was knapp vier Prozent der EU-Importe entspricht. Merz betonte, dass die Energieimporte aus Aserbaidschan zur Diversifizierung der Beitragsorgünfte und auch Wasserstoff umfassen könnten. Die EU hatte mit Aserbaidschan 2022 eine Vereinbarung zur Erhöhung der Gasversorgung unterzeichnet, wobei das Ziel von 8,1 Milliarden Kubikmeter pro Jahr auf 20 Milliarden Kubikmeter gesteuert werden sollte.

Deutschland beabsichtigt, seine Öl- und Gasimporte aus Aserbaidschan deutlich zu erhöhen, so Bundeskanzler Friedrich Merz nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev im Kanzleramt in Berlin. Während ihrer Diskussion erklärte Merz, dass sie Möglichkeiten für den Ausbau der deutschen Gasbeschaffung aus Aserbaidschan untersucht hätten.

5 Milliarden Kubikmeter entsprechen etwa 15 Terawattstunden, weniger als zwei Prozent des Gesamtverbrauchs Deutschlands. Die Europäische Union und Aserbaidschan hatten sich 2022 darauf geeinigt, die Gaslieferungen inmitten des andauernden russischen Krieges gegen die Ukraine zu erweitern. 1 Milliarde Kubikmeter jährlich auf 20 Milliarden innerhalb weniger Jahre. Nach früheren Plänen sollten die Lieferungen 12 Milliarden Kubikmeter pro Jahr bis 2023 erreichen. Diese Ziele wurden jedoch verfehlt. 3 Milliarden Kubikmeter aserbaidschanisches Gas wurden in die EU geliefert, was fast vier Prozent aller EU-Gasimporte ausmacht.

Merz erwähnte nach seinem Treffen mit Aliyev, dass Öllieferungen aus der Region für Deutschland entscheidend werden könnten, insbesondere für südliche Regionen, in denen bereits Infrastruktur vorhanden ist oder erweitert werden kann.

Allerdings bleiben die Beziehungen zu Aserbaidschan aufgrund von Alijews autoritärer Herrschaft und den Aktionen des Landes in der Region Berg-Karabach im Jahr 2023 umstritten. Aserbaidschan eroberte das Gebiet, das international als Teil Aserbaidschans anerkannt wird, aber überwiegend von Armeniern bewohnt wurde. Die Vertreibung von Zehntausenden von Menschen aus der Region zog internationale Kritik hervor. Beide Länder erzielten im Jahr 2025 ein Friedensabkommen. Merz bezeichnete das Abkommen während seines Treffens mit Alijew als "historische Vereinbarung", die die Region stabilisieren und mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern könnte.

Trotz dieser Bedenken verfolgt Deutschland weiterhin engere Energiebeziehungen mit dem Land als Teil seiner breiteren Strategie zur Diversifizierung der Energiequellen weg von russischen Importen. Die Erweiterung der Energiepartnerschaften mit Aserbaidschan kommt zu einer Zeit, in der Europa nach alternativen Lieferanten sucht, um die Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Während einige europäische Nationen die Politik Aserbaidschans in Berg-Karabach kritisiert haben, sehen andere Potenzial für mehr Handel und Investitionen. Der Ansatz Deutschlands spiegelt ein pragmatisches Gleichgewicht zwischen strategischen Interessen und regionaler Stabilität wider. Infrastrukturprojekte sind entscheidend, um höhere Importmengen zu erreichen.

Die bestehenden Pipelines und Speicheranlagen müssen modernisiert werden, um den erhöhten Strömen gerecht zu werden. Dies schließt sowohl Gas als auch potenziell Öl ein, abhängig von den Marktanforderungen und geopolitischen Erwägungen. Merz betonte die Notwendigkeit eines fortgesetzten Dialogs mit Aserbaidschan, um sicherzustellen, dass die Energiezusammenarbeit mit den breiteren europäischen Zielen übereinstimmt. Er stellte fest, dass das aktuelle Abkommen eine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit darstellt, einschließlich der Möglichkeit der Wasserstoff-Exporte in der Zukunft. Diese Entwicklungen unterstreichen Deutschlands Engagement für die Sicherstellung zuverlässiger Energieversorgung, während es komplexe geopolitische Landschaften durchläuft.

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Energie-Importe: Deutschland will mehr Öl und Gas aus Aserbaidschan importieren

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew angekündigt, dass Deutschland künftig mehr Gas und Öl aus Aserbaidschan importieren wird. Derzeit decken die Lieferungen nur einen geringen Teil des deutschen Verbrauchs, da die momentanen Mengen stark unter den Bedürfnissen liegen. Aserbaidschan hat bereits seit Anfang des Jahres Gas nach Deutschland geliefert, doch die Menge reicht nicht aus, um den gesamten Bedarf zu decken. Im Jahr 2025 wurden 11,3 Milliarden Kubikmeter aserbaidschanisches Gas in die EU exportiert, was knapp vier Prozent der EU-Importe entspricht. Merz betonte, dass die Energieimporte aus Aserbaidschan zur Diversifizierung der Beitragsorgünfte und auch Wasserstoff umfassen könnten. Die EU hatte mit Aserbaidschan 2022 eine Vereinbarung zur Erhöhung der Gasversorgung unterzeichnet, wobei das Ziel von 8,1 Milliarden Kubikmeter pro Jahr auf 20 Milliarden Kubikmeter gesteuert werden sollte.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die politische Entscheidung, mehr Energie aus Aserbaidschan zu importieren, ohne klare parteiliche Vorlieben zu zeigen.

Warum Faktentreue (65): The article reports that Germany is importing more gas from Azerbaijan, citing a meeting between Chancellor Merz and President Aliyev. It mentions a ten-year contract for 1.5 billion cubic meters annually, which aligns with the primary source document. However, it adds context about current consumpt

Warum Objektivität (60): The tone is somewhat promotional, emphasizing Germany's desire to increase imports and quoting officials in a way that suggests progress. While it presents both sides (Germany wanting more, Azerbaijan willing to increase supply), it leans slightly towards supporting the idea of increased imports, wh

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