Nach einem vereitelten Putschversuch hat Algerien zum ersten Mal in seiner Geschichte Kampfflugzeuge zusammen mit ihren Besatzungen in ein fremdes Land, den Niger, entsandt. Vier Sukhoï Su-30-Flugzeuge, begleitet von einem Tankflugzeug und einem Militärtransportflugzeug, kamen am 30. August in Niamey an. Nach Angaben des algerischen Verteidigungsministeriums wurde dieser Einsatz von den nigerianischen Behörden angefordert, um die Armee des Landes gegen eine potenzielle Destabilisierung zu unterstützen. Der Schritt markiert eine neue Phase in der wachsenden Beziehung zwischen Algerien und Niger, die zuvor gesehen hatte, dass Algerien letzteren Hubschrauber zur Verfügung stellte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt das Ereignis sachlich dar und zitiert sowohl die algerische Regierung als auch einen unabhängigen Analysten.

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