Im Mai des vergangenen Jahres kündigte Fernando Peña, der neu ernannte nationale Direktor der Junta Nacional de Auxilio Escolar y Becas (Junaeb), eine Untersuchung an und reichte eine Beschwerde beim Ministerium für Öffentliche Angelegenheiten über Zahlungen an einen der Nahrungsmittelversorger im Rahmen des Schulnahrungsprogramms (PAE) ein. Dieses Programm, das seit April von Junaeb verwaltet wird, versorgt Schülern im ganzen Land mit Mahlzeiten.
Diese Vorwürfe wurden nicht nur dem Öffentlichen Dienst, sondern auch dem Rat für die Verteidigung des Staates (CDE) und dem Büro des Generalrechnungshofs der Republik vorgelegt. Peña erklärte damals, dass der Präsident der Republik ihn persönlich beauftragt hatte, diese Angelegenheiten zu untersuchen und vor die Gerichte und das Büro des Rechnungshofs zu bringen. Er betonte die Ernsthaftigkeit der Situation und unterstrich sein Engagement, Transparenz und Rechenschaftspflicht innerhalb der Institution zu gewährleisten, die er jetzt leitet.
Die Rechtsanwälte Miguel Schürmann und Alejandro Awad von der Anwaltskanzlei BACS Abogados vertraten den Fall beim Vierten Garantiegericht in Santiago, der von Richter Andrea Osorio des gleichen Gerichts für zulässig befunden wurde.
Während dieser früheren Untersuchung schloss die Untersuchung mit einer endgültigen Entlassung der Anklage gegen das Unternehmen und stellte fest, dass in den angeblichen Vorfällen keine Straftaten begangen wurden. Das Unternehmen behauptet, dass Peña böswillig eine Beschwerde beim Öffentlichen Ministerium eingereicht hat und Soser die Verantwortung zugeschrieben hat, obwohl er wusste, dass diese Angelegenheiten bereits einer offiziellen Untersuchung unterzogen worden waren, die mit der endgültigen Entlassung des Falles endete. Nach Soser sind die Anschuldigungen unbegründet und stellen eine ungerechte Entscheidung dar, die die ordnungsgemäße Rechtspflege untergräbt, indem sie staatliche rechtliche Mechanismen falsch verwendet.
Als Peña zunächst seine Beschwerde einreichte, meinte er, dass neue Beweise in dem Fall aufgetaucht seien. Soser bestreitet dies jedoch und erklärt, dass Peñas Anschuldigung darauf abzielt, sowohl das Öffentliche Ministerium als auch die öffentliche Meinung zu verwirren, indem er andeutet, dass angeblich neue Beweise während der vorherigen Untersuchung verborgen worden seien.
In diesem Zusammenhang behaupten sie, dass keiner der in der Beschwerde enthaltenen Vorwürfe mit der Realität übereinstimmt oder ein Verbrechen darstellt, wie es zuvor in der jeweiligen Untersuchung angegeben und gelöst wurde. Sie betonen, dass die betreffenden Informationen dem Öffentlichen Ministerium und dem Vierten Garantiegericht in Santiago immer zur Verfügung standen und bekannt waren, insbesondere in dem Moment, in dem der Prozess mit der Entscheidung über die endgültige Kündigung am 20. Mai 2024 abgeschlossen wurde. Nach der Annahme der Beschwerde äußerte Peña seine Absicht, sein Gerichtsverfahren fortzusetzen, obwohl konkrete Erklärungen von ihm in Bezug auf die nächsten Schritte noch nicht vollständig detailliert sind.
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