Eine am 17. Juli im Bundesblatt veröffentlichte Präsidialverordnung legt neue Zugangsgebühren für den Jaguar Park in Tulum, Quintana Roo fest und überträgt die Verantwortung für den Ticketverkauf an das staatliche Unternehmen Grupo Aeroportuario, Ferroviario y de Servicios Auxiliares Olmeca-Maya-Mexica, S.A. de C.V. (GAFSACOMM). Dies hat bei der Nationalen Gewerkschaft der Kulturarbeiter Bedenken ausgelöst, die diesen Schritt als einen Versuch ansehen, die Archäologische Zone von Tulum zu privatisieren. Die Gewerkschaft argumentiert, dass archäologische Zonen keine Themenparks oder Touristenattraktionen sind, die wirtschaftlichen Interessen untergeordnet sind und nicht von staatlichen Unternehmen verwaltet werden sollten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Bedenken hinsichtlich der möglichen Privatisierung eines kulturell bedeutenden Gebiets hervorgehoben und die zunehmende Beteiligung militärisch verbundener Einrichtungen an der Verwaltung von Kulturerbestätten kritisiert.





