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Elektrosmog – Die Mobilfunkstrahlung selbst messen – mit dem eigenen Handy
CH🏛️ PolitikProgressivvor 9 Tagen

Elektrosmog – Die Mobilfunkstrahlung selbst messen – mit dem eigenen Handy

Eine neue Smartphone-App namens "Etain 5G-Scientist" ermöglicht es Nutzern, die Mobilfunkstrahlung, die sie selbst ausstrahlen, sowie die Strahlung von externen 5G- und 4G-Antennen zu messen. Die App berechnet basierend auf der Signalstärke der Antennen, wie viel Strahlung ein Benutzer im Moment absorbiert, insbesondere wenn das Handy am Ohr benutzt wird. Laut Forscher Martin Röösli stimmen die Ergebnisse der App mit professionellen Messungen überein, allerdings bleibt die Berechnung der Strahlenbelastung komplex, da viele Faktoren wie Abstand und Nutzung beeinflussen. Die Studie zeigt, dass das eigene Handy oft deutlich mehr Strahlung aussendet als die umliegenden Antennen, wodurch die bis zu 10 000-mal mehr Strahlung aufnimmt. Dies ist besonders relevant, wenn das Smartphone am Körper häufig aufgenommen wird.

In der Schweiz ist eine neue mobile Anwendung entstanden, die es Nutzern ermöglicht, ihre Exposition gegenüber Mobilfunkstrahlung direkt mit ihren Smartphones zu messen. Die App, Etain 5G-Scientist genannt, wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts der Europäischen Union entwickelt und bietet Einblicke in die Menge der Radiofrequenzstrahlung, die Einzelpersonen sowohl von den umliegenden Basisstationen als auch von ihren persönlichen Geräten absorbieren. Dieses Tool markiert das erste Mal, dass solche detaillierten Informationen über Mobilfunkstrahlung von der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können und bietet eine einzigartige Perspektive auf die täglichen Expositionsniveaus. Die App misst die Strahlung nicht direkt, sondern schätzt die Exposition anhand der Signalstärke von nahe gelegenen Antennen.

Laut Martin Röösli, Professor für Umweltepidemiologie an der Universität Basel und einer der Entwickler der App stimmen die Ergebnisse gut mit professionellen Messungen überein. Die genaue Messung der Strahlung bleibt jedoch aufgrund von Unterschieden in der Datenverwendung, der Entfernung von Antennen und anderen Faktoren eine Herausforderung. Um diese Komplexität zu vereinfachen, konzentriert sich die App in erster Linie auf die Signale des eigenen Mobilfunkanbieters des Benutzers, während die Gesamtkarte im Laufe der Zeit alle Anbieter umfasst. Die App erfasst auch sowohl 5G- als auch 4G-Signale, die derzeit in ganz Europa weit verbreitet sind.

Experten betrachten die Exposition durch diese beiden Standards als vergleichbar, obwohl die neuere Technologie in der Lage ist, größere Datenmengen schneller als ihre Vorgänger zu übertragen. In Tests, die in Basel, insbesondere in der Nähe des Bahnhofs Bachlettenquartier, durchgeführt wurden, waren die Ergebnisse bemerkenswert. Benutzer entdeckten, dass die größte Strahlenexposition nicht von der umgebenden Infrastruktur kam, sondern von ihren eigenen Smartphones, wenn sie nah am Kopf gehalten wurden. Während der Tests im Schützenmatte-Stadion wurden drei Antennen gefunden, die Signale emittierten, aber die gemessene Strahlung war im Vergleich zur Exposition durch das Halten eines Smartphones am Ohr deutlich niedriger.

Laut Röösli lag die im Stadion gemessene Strahlung zwischen zehn und hundertmal geringer als die Exposition durch die Verwendung eines Telefons in der Nähe des Kopfes. Dies unterstreicht die bedeutende Rolle, die der Einsatz persönlicher Geräte bei der täglichen Strahlenexposition spielt. Trotz der weit verbreiteten Abdeckung von 5G-Netzen in der Schweiz bleiben die tatsächlich gemessenen Strahlenspiegel überraschend niedrig. Selbst in Gebieten mit schlechtem Empfang und hoher Exposition durch persönliche Geräte liegt die Gesamtexposition innerhalb von nur zwei Prozent der Sicherheitsgrenzen der EU. Diese Grenzen beinhalten erhebliche Sicherheitsmargen, insbesondere an sensiblen Orten wie Wohngebieten und Schulen, wo in der Schweiz strengere Vorschriften gelten.

Das umfangreiche Antennennetz des Landes trägt zur Verringerung der Strahlenexposition für viele Einwohner bei, auch wenn sie häufig ihre Telefone verwenden. Die App entwickelt sich weiter, da mehr Benutzer Daten beisteuern und die Karten immer detaillierter werden. Durch die Einbindung der Öffentlichkeit in die Überwachung ihrer eigenen Exposition fördert das Tool ein größeres Bewusstsein und Verständnis für die Beziehung zwischen mobiler Technologie und Gesundheit. Mit zunehmender Nutzung der App wird erwartet, dass weitere Erkenntnisse über die Muster der Strahlenexposition in verschiedenen Regionen und Bevölkerungen gewonnen werden.

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SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 85Objektivität 70vor 9 Tagen
Elektrosmog – Die Mobilfunkstrahlung selbst messen – mit dem eigenen Handy

Eine neue Smartphone-App namens "Etain 5G-Scientist" ermöglicht es Nutzern, die Mobilfunkstrahlung, die sie selbst ausstrahlen, sowie die Strahlung von externen 5G- und 4G-Antennen zu messen. Die App berechnet basierend auf der Signalstärke der Antennen, wie viel Strahlung ein Benutzer im Moment absorbiert, insbesondere wenn das Handy am Ohr benutzt wird. Laut Forscher Martin Röösli stimmen die Ergebnisse der App mit professionellen Messungen überein, allerdings bleibt die Berechnung der Strahlenbelastung komplex, da viele Faktoren wie Abstand und Nutzung beeinflussen. Die Studie zeigt, dass das eigene Handy oft deutlich mehr Strahlung aussendet als die umliegenden Antennen, wodurch die bis zu 10 000-mal mehr Strahlung aufnimmt. Dies ist besonders relevant, wenn das Smartphone am Körper häufig aufgenommen wird.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die potenzielle Gefahr von Mobilfunkstrahlung, insbesondere durch das eigene Handy, und hebt die Bedeutung von Selbstmessungen hervor. Es wird darauf hingewiesen, dass die Strahlung der eigenen Handys signifikant höher sein kann als die der externen Antennen, was auf eine kritische

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): The article explains the functionality of a new app that estimates mobile phone radiation exposure but clarifies it does not directly measure radiation. It cites expert opinion supporting its accuracy while acknowledging limitations. The tone leans slightly towards promoting awareness rather than pr

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