Der Artikel beschreibt die Erschaffung einer fiktiven Stadt namens Macondo, die von Netflix für die Adaption des Romans "Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez erbaut wurde. Diese Szene wurde auf über 540.000 Quadratmetern Land errichtet, um der im Buch beschriebenen Stadt zu ähneln. Das Design zielte darauf ab, den Lauf der Zeit und den Verfall zu reflektieren und das Schicksal der fiktiven Stadt und ihrer Bewohner widerzuspiegeln. Architekt Eugenio Caballero, ein Oscar-Preisträger, arbeitete an dem Projekt, um sicherzustellen, dass die Stadt visuell gealtert und Anzeichen von Verschlechterung zeigte und die Essenz der Themen des Romans einfängt. Das Set umfasst fast 20.000 Pflanzen, von denen einige absichtlich gepflanzt wurden, um den natürlichen Verfallseffekt zu verbessern, während andere spontan wuchsen. Trotz der Tatsache, dass es eine fiktive Stadt ist, hat sich die Stadt zu einem funktionellen Ort mit Märkten, Hotels und Infrastruktur entwickelt, obwohl der Zug, der im Roman erscheint, unbenutzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf die künstlerischen und logistischen Aspekte der Schaffung eines Filmsets, das eher eine kulturelle Produktion als ein politisch belastetes Thema ist.






