Der Perito-Moreno-Gletscher im argentinischen Los Glaciares-Nationalpark beginnt nach Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation Sentinel-2 und wissenschaftlichen Untersuchungen, die im Jahr 2026 veröffentlicht wurden, einen sichtbaren Rückzug aus dem Weltraum zu zeigen. Der Gletscher, der einst als stabil und eine Ausnahme unter den patagonischen Gletschern galt, hat seit 2016 einen allmählichen Rückzug erfahren, wobei nach 2020 stärkere Veränderungen beobachtet wurden. Studien zeigen, dass der Gletscher zwischen 1997 und 2023 fast 3 Quadratkilometer Fläche verloren hat, was auf steigende Temperaturen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung zurückzuführen ist. Forscher der Universität von Concepción in Chile und des Birla Institute of Technology in Indien haben Satellitenbilder des Landsat-Programms analysiert, um die Entwicklung des Gletschers zu verfolgen, ohne eine Verschiebung vom Gleichgewicht in eine anhaltende Rezession zu führen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und Satellitendaten objektiv, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.






