Nach Angaben des EMO-Child-Projekts zeigt jeder achte spanische Minderjährige ein hohes Maß an Angstzuständen, wobei Angststörungen das führende psychische Gesundheitsproblem bei Kindern und Jugendlichen bleiben. Die Rate ist seit 2019 um 36,4% gestiegen und erreichte 34,6 Fälle pro 1.000 Einwohner. Neben Angstzuständen, Depressionen, Selbstverletzungen und Essstörungen ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Dr. Andrés S. Martín, ein renommierter Kinderpsychiater, hebt zusätzliche Faktoren wie soziale Diskriminierung, Rassismus und migrationsbedingter Stress als Mitwirkende dieser Probleme hervor. Er betont die Bedeutung qualitativer Forschungsmethoden, die sich auf persönliche Erzählungen und nicht nur auf statistische Daten konzentrieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die Herausforderungen der psychischen Gesundheit unter Jugendlichen, wobei er offizielle Berichte und Expertenmeinungen zitiert, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen. Er diskutiert gesellschaftliche Faktoren wie Wohnen, Arbeit und Migration, aber nicht durch eine bestimmte ideologische Linse.




