Die Audiencia Provincial von Madrid hat die Staatsanwaltschaft angewiesen, ihre schriftlichen Argumente gegen Begoña Gómez innerhalb von fünf Tagen einzureichen, nachdem sie eine frühere Entscheidung teilweise aufgehoben hatte.
Der Richter bedauerte, dass er die Entscheidung der Audiencia über die Presse und nicht über offizielle Kanäle erfahren hatte. Er betonte, dass die neue Anweisung des Gerichts die Staatsanwaltschaft, die Universität Complutense von Madrid und die Verteidigung verpflichtet, vorläufige Schlussfolgerungen innerhalb von fünf Tagen einzureichen. Dieser Schritt steht im Einklang mit dem Mandat der Audiencia, der die Verhandlung im Rahmen des Geschworenenverfahrens forderte.
Der Fall gegen Begoña Gómez, die Ehefrau des Premierministers Pedro Sánchez, wurde 2024 von Richter Peinado eröffnet. Er hatte ursprünglich beabsichtigt, sie wegen vier Straftaten, darunter finanzielles Fehlverhalten und Korruption, anzuklagen. Die Audiencia Provincial lehnte jedoch seinen Antrag auf Aufnahme von Anklagen wegen Veruntreuung und Korruption in geschäftlichen Angelegenheiten ab. Trotzdem bestätigte das Gericht die Notwendigkeit eines Geschworenenverfahrens, da die beiden verbleibenden Anklagen, Amtsmissbrauch und Einflussmissbrauch, als ernst genug angesehen werden, um ein solches Verfahren zu rechtfertigen.
Die Rolle des Richters Peinado in diesem Fall wurde durch eine Reihe von verfahrensrechtlichen Anpassungen gekennzeichnet. Seine ursprüngliche Entscheidung, den Fall durch das Jury-System zu verfolgen, stieß auf Widerstand der Audiencia Provincial, die argumentierte, dass einige der Anklagepunkte nicht ausreichend begründet seien. Nach monatelangen Überlegungen unterstützte das Gericht letztendlich den Ansatz des Richters, beschränkte aber den Umfang der Anklagepunkte.
In der Zwischenzeit wird der Status von Juan Carlos Barrabés, einer weiteren Person, die in die Ermittlungen verwickelt ist, noch überprüft. Das Gericht hat angewiesen, weitere Zeugenaussagen einzuholen und alle Materialien zur Bearbeitung an den zuständigen Dienst weiterzuleiten. Dies stellt sicher, dass der Fall effizient verläuft, sobald der Geschworenenprozess beginnt. Die Auswahl der Geschworenen für die Begoña Gómez Prozess ist derzeit im Gange. Neun Bürger, zusammen mit zwei Stellvertretern, werden in der Jury gewählt.
Die Gerichtsverhandlung soll die Komplexität der Rechtsverfahren und die politischen Auswirkungen der Strafverfolgung eines Ehepartners des Regierungschefs hervorheben. Da die Frist für die Vorlage vorläufiger Schlussfolgerungen näher rückt, haben alle Beteiligten, die Anklage, die Verteidigung und die Universität, bis zu fünf Tage nach dem Datum der Entscheidung der Audiencia Zeit, ihre Vorlagen vorzubereiten. Die bevorstehende Phase des Falles wird die Bühne für das Geschworenenprozess bereiten, was einen entscheidenden Schritt in der rechtlichen Reise von Begoña Gómez darstellt.
2 Berichte
El PaísUnabhängig🔒MitteFaktentreue 95Objektivität 85vor 13 Tagen Von Dolores Vázquez bis Begoña Gómez: drei Jahrzehnte Debatte über die VolksjuryDer Artikel berichtet, dass neun Bürger und zwei Stellvertreter ausgewählt werden, um Begoña Gómez, die Ehefrau des spanischen Premierministers, zu richten. Diese Entscheidung wurde vom Madrider Provinzgericht nach monatelangem Hin und Her im Zusammenhang mit dem von Richter Juan Carlos Peinado eröffneten Fall bestätigt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Gerichtsprozess objektiv und konzentriert sich auf die Verfahrensbestätigung der Auswahl der Geschworenen und die Verringerung der Anklagepunkte.
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elDiario.esUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 80vor 12 Tagen Der Richter Peinado beschleunigt und gibt fünf Tage, um die Anklage gegen Begoña Gómez vor der Entscheidung der Provincial Audience vorzulegenDer spanische Richter Juan Carlos Peinado hat den Prozess im Fall gegen Begoña Gómez beschleunigt und den Staatsanwälten fünf Tage Zeit gegeben, ihre Anschuldigungen zu revidieren und erneut einzureichen, unter Berücksichtigung der Entscheidung des Provinzgerichts von Madrid. Das Gericht hat Peinados früheres Urteil, das den Fall an das Jury-Gericht gerichtet hatte, teilweise aufgehoben und die Anklage wegen Veruntreuung und Korruption im Geschäftsverkehr entfernt. Stattdessen wird der Fall im Rahmen des Bürgerjury-Systems verfahren, bei dem neun Madrider ihre Schuld für zwei Anklagen feststellen werden: Einflussmissbrauch und Veruntreuung. Während das Gericht die Anklage wegen Veruntreuung und Korruption zurückwies, bedeuten diese beiden verbleibenden Anklagen, dass Gómez vor einer Bürgerjury vor Gericht gestellt wird, bei der über 90% der Fälle zu einer Verurteilung führen. In der Zwischenzeit steht der Rechtsstatus des Geschäftsmanns Juan Carlos Barrabés noch unter Überprüfung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren objektiv und beschreibt sowohl die anfängliche Haltung des Richters als auch die anschließende Umkehrung durch das Provinzgericht.
Warum Faktentreue (95): The article accurately reports the Audiencia Provincial’s decision to approve the trial by jury for Begoña Gómez and the reduction of charges. It aligns with the cross-source consensus on the legal developments.
Warum Objektivität (80): The article maintains a neutral tone, focusing on the procedural aspects of the case without taking a political or ideological stance.
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