Nach Angaben der Regionalregierung von Kastilien und León ist das am 22. Juli in Burgohondo, Ávila, ausgebrochene Waldbrand nach 25 Tagen unter Kontrolle, nachdem es mehr als 50.000 Hektar verbrannt hat.
Der Brand in Burgohondo fiel mit schweren Bränden in der Sierra de Madrid zusammen, was die Bemühungen um die Eindämmung beider Vorfälle erschwerte. Die Feuerwehrmänner hatten zusätzliche Schwierigkeiten, da die Flammen zu einem großen Feuer zu verschmelzen drohten. Trotz dieser Herausforderungen gelang es den regionalen Behörden, die Situation zu stabilisieren.
Das Feuer, das bereits 16.600 Hektar Fläche verbraucht hat, ist nach wie vor schwer zu kontrollieren. Während der Nacht hat sich das Feuer in mehrere Teile des Umfangs entwickelt, obwohl es gelungen ist, zu verhindern, dass es bevölkerte Gebiete erreicht oder zwei Klöster in der Nähe von San Juan de la Peña beschädigt.
Die Kommunikationsdienste wurden auch in der Gegend um Jaca unterbrochen, wobei einige Antennen beschädigt wurden. Kritische Infrastruktur wie das TETRA-Notfallnetz wurde jedoch erhalten. Das Feuer bedroht weiterhin 18 Städte, wobei 1.021 Einwohner evakuiert wurden. Die Bemühungen, diese Gemeinden zu schützen, werden fortgesetzt, wobei die lokalen Behörden die Vorsicht und die Einhaltung der offiziellen Richtlinien fordern.
Nach Angaben von Alejandro García Hernández, Direktor der Andalusian Emergency Agency (EMA), sind die ätherischen Öle in den Eukalyptusblättern ein hochwirksamer Kraftstoff, der die Wärmeleistung des Feuers drastisch erhöht. Das Feuer hat über 38.000 Hektar verbrannt und schreitet in Richtung Aznalcálvar in der Provinz Sevilla vor. Der Mangel an landwirtschaftlichem Land in der Nähe der Brandzone verschärft das Problem weiter, da die Ernte oft als natürliche Barrieren gegen die Ausbreitung von Waldbränden dient.
Diese Faktoren schaffen eine gefährliche Umgebung für die Feuerwehrleute, was die Einschränkungen noch komplexer macht. Der EMA-Direktor stellte fest, dass das Feuer konvektive Wolken erzeugt, die brennende Trümmer und Funken über lange Strecken tragen, was zur Bildung neuer Brandstellen führt. Dieses Phänomen, kombiniert mit der hohen Entflammbarkeit von Eukalyptusholz, führt zu einem schnellen und unvorhersehbaren Brandfortschritt. Ökologen warnen, dass die Kombination von Eukalyptuswäldern und historischen Wiederaufforstungspraktiken eine zündkastenartige Umgebung in der Region geschaffen hat.
Allerdings legen Experten nahe, dass mehr Arbeitskräfte allein das Problem nicht lösen können. Stattdessen betonen sie die Notwendigkeit strategischer Planung und anpassungsfähiger Taktiken angesichts der einzigartigen Herausforderungen, die das Gelände und das Wetter mit sich bringen. Der Direktor der Infoca, Alejandro Molina, wies darauf hin, dass die thermische Inversion, die am Morgen auftritt, eine Rauchschicht erzeugt, die die Wirksamkeit der Luftfeuerwehr bis später am Tag einschränkt. Dieser Zustand, zusammen mit der intensiven Hitze, die durch das Feuer erzeugt wird, erschwert es den Bodenteams, sich direkt dem Feuer zu nähern.
Das Feuer, das am Freitag in der Bergkette von Sant Pere Màrtir ausbrach, betraf etwa 10 Hektar. Mehr als dreißig Boden- und Luft-Einheiten arbeiteten zusammen, um die Flammen zu löschen, wobei das Feuer bis zum späten Nachmittag für absolut stabil erklärt wurde.
Das Feuer, das am Samstag zwischen den Dörfern Fumaces und Freilas begann, wurde zunächst auf 20 Hektar geschätzt, wurde aber später nach oben revidiert. Die Regionalregierung mobilisierte ein Team von Technikern und Ausrüstung, um die Situation zu bewältigen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, während sie daran arbeitete, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Darüber hinaus hat Castilla-La Mancha 70 Mitarbeiter, zwei Luftstreitkräfte und fünf Bodenteams entsandt, um bei der Bekämpfung des Waldbrandes in Las Peñas de Riglos zu helfen, der bereits 16.600 Hektar verbraucht hat.
Da das Land mit mehreren aktiven Bränden konfrontiert ist, ist die Koordination zwischen lokalen, regionalen und nationalen Behörden weiterhin von entscheidender Bedeutung, um die anhaltende Bedrohung zu bewältigen.
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