Die spanische Regierung hat auf die jüngsten Geständnisse von Julio Martinez, dem angeblichen Finanzvermittler des ehemaligen Präsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero, und der Führungskräfte von Plus Ultra reagiert. Sprecherin Elma Saiz bekräftigte, dass die Regierung die "Unschuld" von Zapatero behauptet und das Rettungspaket für Plus Ultra als "korrekt" betrachtet. Sie betonte, dass die Entscheidung vom Staatssekretariat für Industrie (SEPI) bestätigt wurde, das vom Madrider Gericht Nr. 15, der Europäischen Kommission und dem Rechnungshof überprüft wurde. Während Saiz es vermied, sich über die Glaubwürdigkeit von Zapatero zu äußern, forderte Vizepräsidentin Yolanda Diaz ihn auf, Erklärungen zu geben. In der Zwischenzeit beschuldigt die Oppositionspartei (PP) den derzeitigen Premierminister Sanchez direkt für den angeblichen Einflusshandel im Zusammenhang mit der Rettung von Ultra Plus PP in Höhe von 53 Millionen Euro.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel die Verteidigung der Regierung für die Unschuld von Zapatero und die Anschuldigungen der PP gegen Sanchez darstellt, bevorzugt er nicht eindeutig die eine Seite gegenüber der anderen.





