Der Gouverneur von Cundinamarca, Jorge Emilio Rey Ángel, hat eine Warnung über laufende Waldbrände ausgegeben, die sowohl die Vegetation als auch die Häuser in mehreren Gebieten des Departements bedrohen. Ab Samstag, dem 15. August, arbeiten die Rettungsdienste aktiv daran, drei Umweltnotfälle in verschiedenen Regionen einzudämmen. Die Situation wird durch extreme Hitze und starke Winde verschärft, die die Eindämmungsbemühungen schwieriger gemacht haben.
Ein solches Gebiet ist die Provinz Gualivá, in der am Donnerstag, den 13. August, ein Waldbrand ausgebrochen ist, der durch den unsachgemäßen Einsatz von Pyrotechnik während einer Beerdigung in der Gegend von Alto de Minas in der Gemeinde La Vega ausgelöst wurde. Die trockene Vegetation und Querwinde verwandelten den Funke schnell in eine Feuermauer über dem Berg. Trotz der Bemühungen der lokalen Gemeinden und Feuerwehrleute haben das zerklüftete Gelände und der begrenzte Zugang über Land die Eindämmungsmaßnahmen erschwert.
In den Dörfern Palenque und Barrial Amarillo innerhalb der Gemeinde Caparrapí haben Rettungsteams erhebliche Fortschritte bei der Eindämmung der Flammen erzielt. Nach jüngsten Berichten der Regierungsbehörden wurde dieses spezifische Waldbrand in etwa 80 Prozent seines Ausmaßes unter Kontrolle gebracht. Vorläufige Schätzungen zeigen, dass rund 20 Hektar natürliche Abdeckung betroffen sind.
Zwar gab es keine Berichte über Schäden an Wohninfrastrukturen oder Verletzten, doch warnen die Feuerwehrleute, dass eine teilweise Kontrolle nicht die vollständige Beseitigung der Bedrohung für das Ökosystem bedeutet.
Diese Brände verteilen sich auf verschiedene Subregionen, darunter jeweils eine in Ciudad Bolívar, Anorí, zwei in San Luis, zwei in Montebello, eine in Barbosa, eine in Alejandría, eine in Santa Fe de Antioquia, eine in Abejorral und eine in Bello. Die Direktorin von Dagran, Vanessa Paredes Zúñiga, warnte vor den Schwachstellen des antioquianischen Territoriums in der zweiten Jahreshälfte und stellte fest, dass die Häufigkeit dieser Notfälle trotz der noch nicht erreichten Hochsaison konstant geblieben ist. Insbesondere hat sich die Situation in Abejorral als besonders schwierig erwiesen, da ein aktiver Brand nachhaltige Anstrengungen der regionalen und lokalen Behörden erfordert.
Die komplexe Geographie und die schwierigen Zugangsbedingungen haben die endgültige Kontrolle des Feuers weiter kompliziert. Zusätzliche Berichte beinhalten Vorfälle in Venecia, Caldas und Bello, wobei letztere durch koordinierte Bemühungen mit der städtischen Feuerwehr angegangen wurden. In Medellín war die Situation ebenso schlimm, wobei der Fokus der Feuerwehrbemühungen auf das San Cristóbal Corregimiento gerichtet war.
Der Bürgermeister Federico Gutiérrez erklärte, dass zwischen 10 und 15 Feuerwehrleute pro Tag zusammen mit Teams von Waldwächern, Personal von Siata, EPM und Luftunterstützung eingesetzt wurden. Starke Windböen haben den Hubschrauberbetrieb beeinträchtigt, was zur Installation von vier Kommandoposten und häufigen Anpassungen der bodengebundenen Löschstrategien geführt hat, um das natürliche Erbe des Bezirks zu schützen.
Die Behörden haben Aktionen mit verschiedenen Einsatzkräften aktiviert und koordiniert, um aktive Notfälle in sieben Gemeinden anzugehen. In Abejorral hat das Feuer im La M-Sektor dank der gemeinsamen Anstrengungen der örtlichen Feuerwehrleute, Einheiten von La Ceja und der Luftunterstützung der kolumbianischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte ein Kontrollniveau von 70 Prozent erreicht. Ein weiteres Feuer im Las Trojas-Sektor wurde bereits von der Zivilverteidigung eingedämmt. Die Komplexität der Situation in Medellín führte dazu, dass die Stadt die Unterstützung der Nordost- und Niederkaukasischen Waldbrigade, bestehend aus Einheiten aus Kaukasus, Remedios, Segovia, El Bagre und Yolombó, zur Bewältigung des Feuers im Gebiet Alto de Boquerón anforderte.
Die Behörden überwachen weiterhin die Situation genau und sind bereit, technische und personelle Ressourcen in kritischen Zonen einzusetzen. Sie haben die Öffentlichkeit erneut aufgefordert, Waldbrände und offene Brände zu vermeiden, Zigaretten oder brennbare Abfälle nicht in Grünflächen zu entsorgen und Anzeichen eines Feuers sofort an die örtlichen Telefonleitungen oder die Hotline 123 des Departements zu melden.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden