Die Ständige Kommission des Generalrats der Justiz (CGPJ) hat mit der Mehrheit, einschließlich der Stimme von Präsidentin Isabel Perelló, beschlossen, zwei Disziplinarbeschwerden gegen Richter Juan Carlos Peinado an den Obersten Gerichtshof von Madrid (TSJM) zu übermitteln. In den Beschwerden wird behauptet, dass Peinado möglicherweise geringfügige Disziplinarverstöße im Zusammenhang mit Respektlosigkeit und Verzögerung begangen hat. Laut Rechtsquellen stammt eine der Beschwerden aus einem Urteil von Peinado gegen Begoña Gómez, in dem er vorschlug, dass staatliche Sicherheitskräfte bei der Flucht der Frau des Premierministers Pedro Sánchez helfen könnten. Der Verfechter der Disziplinaraktion, Ricardo Conde, wurde zunächst gebeten, zu beurteilen, ob diese Äußerungen einen Mangel an Respekt darstellten, aber progressive Mitglieder zusammen mit Perelló entschieden sich für die TSJM, um die endgültige Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung bestätigt ein früheres Urteil des Obersten Gerichtshofes, das die Aussetzung eines Richters, der gegenüber der konservativen Verwaltung Kataloniens sprachlich abfällig war, als Gegenstand einer Disziplinarentscheidung.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Disziplinarmaßnahmen gegen Richterin Peinado in einer Perspektive, in der das potenzielle Fehlverhalten politischer Persönlichkeiten (z.B. der Ehefrau des Premierministers Pedro Sánchez) hervorgehoben wird und auf eine mögliche Voreingenommenheit gegen die Justiz hingewiesen wird.



