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Der Astrophysiker, der 43 Sonnenfinsternisse erlebt hat: "Der innerste Moment ist, die Sonne wieder aufgehen zu sehen, die Rückkehr ins Leben"
Spain🏛️ PolitikMittevor 13 Tagen

Der Astrophysiker, der 43 Sonnenfinsternisse erlebt hat: "Der innerste Moment ist, die Sonne wieder aufgehen zu sehen, die Rückkehr ins Leben"

Josep Masalles, ein Astrophysiker aus der Universitat Autònoma de Barcelona, ist einer der führenden Beobachter von Sonnenfinsternissen in der Welt und hat 43 Sonnenfinsternisse, darunter 22 Gesamtfinsternisse, beobachtet. Bekannt als einer der "Fangern der Sonnenfinsternisse", hat er Expeditionen an Orte wie Finnland, Mexiko, Mongolei und Panama durchgeführt, um diese wissenschaftlichen und kulturellen Ereignisse zu dokumentieren. Seine Erfahrung begann 1973, als er 17 Jahre alt war, und hat sich über Jahrzehnte hinweg fortgesetzt. Masalles hebt die Schönheit und Einzigartigkeit der Sonnenfinsternisse hervor, insbesondere den Moment, in dem die Sonne nach dem Verschleiern durch den Mond wieder erscheint, und beschreibt ihn als einen viszeralen Augenblick der Rückkehr des Menschen zum Leben. Er erwähnt auch die Geschichte der Sonnenfinsternisse, wie der Fall der chinesischen Astronomen, die vor Tausenden von Jahren getötet wurden, um eine Sonnenfinsternis vorherzusagen.

Das Phänomen der Sonnenfinsternisse hat die Fantasie der Künstler schon seit langem erobert und ein Vermächtnis hinterlassen, das in die Kunstgeschichte eingraviert ist. Diese himmlischen Ereignisse haben über die Jahrhunderte hinweg unzählige künstlerische Interpretationen inspiriert, von Ehrfurcht bis hin zu Angst und sogar Wahnsinn.

In ihrem kürzlich veröffentlichten Buch El Cosmos en el Arte untersuchen sie, wie Sonnenfinsternisse in verschiedenen künstlerischen Medien und Stilen im Laufe der Geschichte dargestellt wurden. Eine der frühesten bekannten Darstellungen einer Sonnenfinsternis erscheint in der religiösen Ikonographie, insbesondere in der christlichen Kunst, die mit der Kreuzigung Christi verbunden ist. Die Evangelien beschreiben eine Dunkelheit, die während des Todes Jesu drei Stunden dauerte, die viele Künstler als Sonnenfinsternis interpretierten. Diese Interpretation ist jedoch wissenschaftlich ungenau, da eine totale Sonnenfinsternis nicht drei Stunden dauern kann.

Trotzdem zeichneten Maler wie der anonyme valencianische Künstler des 15. Jahrhunderts, dessen Werk im Thyssen-Bornemisza-Museum untergebracht ist, einen geheimnisvollen dunklen Kreis, der gegen einen Himmel aufgehängt ist.

Außerdem fällt der Zeitpunkt der Passion mit dem jüdischen Kalender zusammen, der dem Mondzyklus folgt. Während eines Vollmonds, wenn Sonnenfinsternisse auftreten können, wäre eine Sonnenfinsternis aufgrund der Ausrichtung von Erde, Mond und Sonne unmöglich. Diese frühen Darstellungen spiegeln eine Mischung aus Glauben, Mythos und begrenztem astronomischem Wissen wider, die die Wahrnehmung und Darstellung von Sonnenfinsternissen in der mittelalterlichen und Renaissance-Kunst prägen.

Diese Verschiebung führte zu einem neuen künstlerischen Ansatz, der das Konzept des "Erhabenen" umfasste, ein Begriff, der verwendet wird, um Erfahrungen zu beschreiben, die sowohl Schrecken als auch Faszination hervorrufen.

In Spanien werden beispielsweise in den Jahren 2026, 2027 und 2028 drei aufeinanderfolgende Sonnenfinsternisse stattfinden. Jedes Ereignis bietet einzigartige Möglichkeiten sowohl für die wissenschaftliche Forschung als auch für das Engagement der Öffentlichkeit. Diese Ereignisse unterstreichen die dauerhafte Verbindung zwischen der Menschheit und dem Kosmos und verbinden alte Traditionen mit zeitgenössischem Verständnis.

Zu den Primärquellen (6)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

elDiario.es logoelDiario.esUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 15 Tagen
Zwischen Faszination, Schrecken und Wahnsinn: So haben sich die Sonnenfinsternisse in der Geschichte der Kunst gezeigt

Der Artikel untersucht, wie Sonnenfinsternisse künstlerische Darstellungen im Laufe der Geschichte inspiriert haben und ihre tiefe emotionale Wirkung auf den Menschen hervorheben. Er enthält Einblicke des Astrophysikers Miguel Querejeta und der Kunsthistorikerin Inés Pérez Teresa, die das Buch 'El Cosmos en el Arte' mitverfasst haben. Sie diskutieren, wie Künstler Sonnenfinsternisse interpretiert haben, angefangen von religiöser Symbolik wie der Kreuzigung Christi bis hin zu abstrakteren und wissenschaftlichen Darstellungen. Der Artikel verweist auf historische Kunstwerke wie das anonyme valencianische Gemälde aus dem 15. Jahrhundert und José de Ribera's 'Cristo Crucificado', das visuell Sonnenfinsternisse durch kreative Techniken nahelegt. Die Autoren stellen fest, dass einige alte Interpretationen, wie die Dunkelheit während der Kreuzigung Christi, wahrscheinlich eher symbolische als wörtliche astronomische Ereignisse waren.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über historische und künstlerische Interpretationen von Sonnenfinsternissen, ohne eine politische Haltung einzunehmen.

Warum Faktentreue (85): The article accurately references Miguel Querejeta as an astrophysicist and researcher at the National Observatory, aligning with the primary source document. It mentions his collaboration with Inés Pérez Teresa on the book 'El Cosmos en el Arte' and discusses historical artistic representations of

Warum Objektivität (80): The tone remains informative and balanced, discussing both scientific and artistic perspectives on eclipses. However, there is some poetic language used when describing the impact of eclipses on humans, which slightly leans towards emotive expression rather than strict neutrality.

elDiario.es logoelDiario.esUnabhängigMitteFaktentreue 70Objektivität 65vor 19 Tagen
Der Astrophysiker, der 43 Sonnenfinsternisse erlebt hat: "Der innerste Moment ist, die Sonne wieder aufgehen zu sehen, die Rückkehr ins Leben"

Josep Masalles, ein Astrophysiker aus der Universitat Autònoma de Barcelona, ist einer der führenden Beobachter von Sonnenfinsternissen in der Welt und hat 43 Sonnenfinsternisse, darunter 22 Gesamtfinsternisse, beobachtet. Bekannt als einer der "Fangern der Sonnenfinsternisse", hat er Expeditionen an Orte wie Finnland, Mexiko, Mongolei und Panama durchgeführt, um diese wissenschaftlichen und kulturellen Ereignisse zu dokumentieren. Seine Erfahrung begann 1973, als er 17 Jahre alt war, und hat sich über Jahrzehnte hinweg fortgesetzt. Masalles hebt die Schönheit und Einzigartigkeit der Sonnenfinsternisse hervor, insbesondere den Moment, in dem die Sonne nach dem Verschleiern durch den Mond wieder erscheint, und beschreibt ihn als einen viszeralen Augenblick der Rückkehr des Menschen zum Leben. Er erwähnt auch die Geschichte der Sonnenfinsternisse, wie der Fall der chinesischen Astronomen, die vor Tausenden von Jahren getötet wurden, um eine Sonnenfinsternis vorherzusagen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich eher auf ein wissenschaftliches und kulturelles Phänomen als auf einen politischen Diskurs.

Warum Faktentreue (70): The article focuses on Josep Masalles and his experience with eclipses, but it does not reference Miguel Querejeta at all. As such, it does not align with the primary source document. The content is more anecdotal and less focused on factual claims related to the primary source material.

Warum Objektivität (65): The article has a more narrative and personal tone, focusing on Masalles’ experiences and emotions. This makes it less objective compared to the first article, as it emphasizes individual stories over a balanced, factual discussion.

RTVE Noticias logoRTVE NoticiasStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 60Objektivität 60vor 13 Tagen
Warum es in Spanien drei Sonnenfinsternisse in Folge im Jahr 2026, 2027 und 2028 geben wird und wie sie aussehen werden

In dem Artikel wird erklärt, dass Spanien in den Jahren 2026, 2027 und 2028 drei aufeinanderfolgende Sonnenfinsternisse erleben wird, wobei deren Eigenschaften und Sichtbarkeit detailliert beschrieben werden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sachliche Informationen über astronomische Ereignisse dar, ohne dabei eine politische Haltung einzunehmen.

Warum Faktentreue (60): This article is incomplete and only provides a title. No content is available to assess factual accuracy or alignment with the primary source document. Therefore, it cannot be evaluated based on the given criteria.

Warum Objektivität (60): As the article is incomplete, it is impossible to determine if it presents a neutral or biased perspective. The lack of content prevents any assessment of objectivity.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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