Der Artikel untersucht den historischen Ursprung des Begriffs "Heimweh" (Heimsehung), der einst als eine potenziell tödliche Krankheit galt. Das Konzept geht auf Schweizer Söldner zurück, die Anfang des 17. Jahrhunderts in den französischen Armeen dienten. Das Wort erschien erstmals vor etwa 400 Jahren in einem französischsprachigen Text und später in einer deutschen Anekdottensammlung von 1645, in der es einen Soldaten beschrieb, der an Heimweh starb. Zu dieser Zeit bestand die Schweiz weitgehend aus armen Bauern, von denen viele in ausländischen Militärdienst eintraten. Die medizinische Gemeinschaft der damaligen Zeit untersuchte das Phänomen, wobei der Arzt Johannes Hofer 1688 den Begriff "Nostalgie" prägte, der die griechischen Wörter für "Heimkehr" und "Schmerz" kombinierte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt die kulturellen und historischen Ursprünge des Begriffs "Heimweh" und konzentriert sich auf sprachliche und medizinische Perspektiven aus dem 17. Jahrhundert.





