Die US-Regierung hat Eduardo Bolsonaro, dem Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, dauerhaften Aufenthalt gewährt, der wegen Behinderung der Justiz zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Die Entscheidung kommt inmitten eines laufenden Gerichtsverfahrens im Zusammenhang mit angeblichen Putschversuchen gegen seinen Vater. Der brasilianische Journalist Paulo Figueiredo, ein enger Mitarbeiter der Familie Bolsonaro und beschuldigt, an dem Putsch teilgenommen zu haben, feierte die Entscheidung in den sozialen Medien und nannte sie eine Anerkennung von Eduardos "außergewöhnlichen Fähigkeiten". Figueiredo lobte die US-Regierung, insbesondere Donald Trump, für die Erleichterung des Umzugs. Eduardo, der in den USA im Exil gelebt hatte, erklärte, er fühle sich jetzt "sicher" und wies die Handlungen des brasilianischen Obersten Gerichtshofsrichter Alexandre Moraes als ineffektiv zurück. Brasilianische Medien berichten, dass Eduardo vor über einem Jahr das Visum beantragt hatte, es jedoch erhalten hat.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Gewährung des Aufenthaltsrechtes für Eduardo Bolsonaro als berechtigte Belohnung für seine "außergewöhnlichen Fähigkeiten", trotz seiner Vorstrafen und seiner angeblichen Beteiligung an der Untergrabung der brasilianischen Justiz.






