Laut dem Leiter des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), Carl Skau, hat eine Ebola-Epidemie im Osten des Kongo eine bestehende Nahrungsmittelkrise verschlimmert. Der Ausbruch, der mehr als 2,7 Millionen Menschen in 48 Gesundheitszonen infiziert hat, hat Lieferketten gestört, die Lebensmittelpreise erhöht und es fast 10 Millionen Kongolesen schwerer gemacht, auf ausreichende Ernährung zuzugreifen. In der Epizentrumregion Ituri leiden 1,9 Millionen Menschen an Hunger, während 628.000 dringend Hilfe benötigen. Die Situation wird durch den anhaltenden Konflikt, die Einschränkungen zur Eindämmung des Virus und den Mangel an zugelassenen Impfstoffen oder Behandlungen für den Bundibugyo-Stamm weiter kompliziert. Das WFP hat über 160.000 warme Mahlzeiten an Patienten, Kontakte und Gesundheitspersonal verteilt, aber Hilfsorganisationen warnen, dass die Krise mehr Ressourcen und Spenderunterstützung benötigt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über die humanitäre Krise, die durch den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo verursacht wurde, und konzentriert sich auf die Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und die öffentliche Gesundheit.






