In der Demokratischen Republik Kongo hat sich die Ebola-Epidemie weiter verschlimmert, mit insgesamt 1.624 bestätigten Fällen und 521 Toten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte, dass der Ausbruch der seltenen Bundibugyo-Variante weiterhin in der Expansionsphase ist. Eine WHO-Vertreterin, Anne Ancia, nannte die hohe Mobilität der Bevölkerung sowie das Fehlen einer wirksamen Behandlung als Gründe für die Ausbreitung. Darüber hinaus sind die Behandlungszentren schnell voll ausgelastet, und viele Gesundheitsarbeiter werden aufgrund mangelnder Schutzmaßnahmen infiziert. In der Provinz Provuri führten sie ausstehende Gehaltszahlungen zu Streiks unter medizinischem Personal.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung konzentriert sich auf Fakten und Daten zur Ausbreitung der Ebola-Epidemie ohne klare politische Einordnung oder Bewertung. Es wird keine parteipolitische Position eingenommen, lediglich die Situation beschrieben.





