Ein kürzlich erschienener Bericht des Comptroller and Auditor General (CAG) hat auf schwere Mängel bei der grundlegenden Hygiene und der Infrastruktur an den wichtigsten Bahnhöfen in ganz Indien, einschließlich Delhi und Mumbai, hingewiesen. Die Prüfung ergab, dass E. coli-Bakterien, die typischerweise mit menschlichen und tierischen Exkrementen in Verbindung gebracht werden, in Trinkwasserproben vorhanden waren, die von Wasserkühlern an mehreren wichtigen Stationen gesammelt wurden.
Es wurde festgestellt, dass E. coli in Wasserproben von 49 Stationen während 2022-23 und 56 Stationen während 2023-24 nachgewiesen wurde. Diese Stationen umfassten namhafte Zentren wie Mumbai Central, Howrah und Sealdah in Kolkata, Neu-Delhi und andere in verschiedenen Regionen. Die Anwesenheit von E. coli deutet auf eine potenzielle Fäkalienkontamination hin, die Gesundheitsrisiken wie Lebensmittelvergiftung, Durchfall und Nierenversagen darstellt. Laut dem Bericht fehlten 458 der 512 untersuchten Stationen an minimalen wesentlichen Annehmlichkeiten (MEAs). Dazu gehören Trinkwasser, Sitzverhältnisse, Toiletten, Mülltonnen und elektronische Informationstafeln.
Trotz dieser Richtlinie blieben viele Bahnhöfe, insbesondere die als NSG-1 (nicht vorstädtische Gruppe 1) eingestuften, diesen Standards nicht gerecht. Die Prüfung wies auch darauf hin, dass das Fehlen angemessener Sanitäranlagen und die unzureichende Wartung der vorhandenen Einrichtungen zum Problem beigetragen haben. An einigen Bahnhöfen haben die Gesundheitsinspektoren es versäumt, regelmäßige chemische Tests auf Trinkwasser durchzuführen, wobei 179 Bahnhöfe keine solchen Tests absolviert hatten und 77 Bahnhöfe sie nicht mit der erforderlichen Häufigkeit von zweimal pro Jahr durchführten.
Die CAG empfahl den Eisenbahnen, ein robusteres System zur Überwachung und Aufrechterhaltung der Wasserqualität einzuführen. Der Bericht betonte, dass selbst die NSG-1- bis NSG-3-Stationen mit hohem Einkommen und hohem Fußabfall erhebliche Mängel bei der Erfüllung der vom Eisenbahnvorstand festgelegten Grundvoraussetzungen aufwiesen. Dies unterstreicht eine systemische Lücke in der Verwaltung und Überwachung der Infrastruktur und der Hygienestandards an den Bahnhöfen.
Darüber hinaus stellte die Prüfung fest, dass bestimmte Bahnhöfe wie Mumbai Central und Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (CSMT) spezifische Herausforderungen bei der Bereitstellung angemessener Sitz- und Sanitäranlagen hatten. Der Mangel an diesen Grundbedürfnissen wirkt sich nicht nur auf den Komfort der Passagiere aus, sondern wirft auch Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit auf. Die Ergebnisse haben dazu geführt, dass umgehende Maßnahmen zur Beseitigung der Situation gefordert wurden.
Die Einhaltung dieser Richtlinien ist entscheidend für die Sicherung des Wohlergehens von Millionen von täglichen Pendlern, die für ihre Reisebedürfnisse auf Bahnhöfe angewiesen sind. Im weiteren Verlauf wird sich der Fokus wahrscheinlich auf die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen und die Verbesserung der Verantwortlichkeitsmechanismen zur Behebung der festgestellten Lücken konzentrieren. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass alle Stationen, unabhängig von ihrer Klassifizierung, die erforderlichen Standards erfüllen, um eine sichere und hygienische Umgebung für die Passagiere zu schaffen.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden