Zwei Jahre nach der Tragödie in Novi Sad: "Das Vordach ist aufgrund von Korruption eingestürzt."
Die Bürger von Novi Sad, Serbien, bereiten sich darauf vor, den zweiten Jahrestag des Einsturzes des Bahnsteigdachs zu begehen, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen. Sie werden sich zu einer Gedenkminute versammeln. Der Artikel betont die anhaltende öffentliche Frustration über die fehlende Verantwortlichkeit und weist darauf hin, dass niemand für das Projekt zur Rechenschaft gezogen wurde, das angeblich von Korruption durchzogen war. Dieses Versagen der Behörden und der Justiz trug zu Massenprotesten und einer kürzlichen Regierungsumbildung vor den bevorstehenden Wahlen bei. Zoran Djajic, ein ehemaliger Projektleiter, der zum Whistleblower wurde und nun als Abgeordneter für eine Studentenliste gewählt wurde, behauptet, dass die Konstruktion aufgrund organisierter Korruption eingestürzt sei, und wirft Präsident Aleksandar Vucic vor, zehn Millionen Euro aus dem Baubudget gestohlen zu haben. Djajic nennt chinesische Unternehmen und ein serbisches Subunternehmen als hauptsächlich verantwortlich und gibt an, die Namen von etwa zehn weiteren Personen zu kennen, die bisher nicht angeklagt wurden, aber direkt verantwortlich sind.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić begnadigte kurz vor seinem Rücktritt am 27. September 49 Personen, darunter ehemalige hochrangige Staatsbeamte und Personen, die beschuldigt werden, während Protesten Studenten angegriffen zu haben. Unter den Begnadigten waren Dijana Hrkalović, eine ehemalige Staatssekretärin im Innenministerium, die wegen Machtmissbrauchs angeklagt war, und Dragan Živadinović, ein ehemaliger Gerichtspräsident, der des Amtsmissbrauchs beschuldigt wurde. Die Liste umfasste auch einen Mann, der wegen versuchten Mordes verurteilt wurde, weil er in Belgrad einen Studenten überfahren hatte, fünf Männer, die beschuldigt werden, während Protesten gegen die Regierung in Novi Sad Demonstranten angegriffen zu haben, und 12 Oppositionelle, die beschuldigt werden, Handlungen gegen die Verfassung vorbereitet zu haben. Höhere Gerichte in Novi Sad und Belgrad veröffentlichten Teillisten auf der Grundlage von Entscheidungen des Justizministeriums, obwohl die Identität von 26 weiteren Personen unbekannt bleibt. Vučić erklärte in einem Fernsehinterview, dass seine Gegner diese Präsidentenbegnadigungen nicht ändern können.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Die Schlagzeile verwendet emotional aufgeladene Sprache und beschreibt die Begnadigung von "Angreifern" anstatt von "Beschuldigten", wodurch die Maßnahme negativ dargestellt wird, während gleichzeitig rechtliche Details bezüglich anhängiger Rechtsmittel oder konkreter Anklagepunkte ausgeblendet werden.
Höhere Gerichte in Novi Sad und Belgrad veröffentlichten die Namen von 23 Personen, die vom serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić kurz vor seinem Rücktritt am 27. September begnadigt wurden. Die Identitäten der übrigen 26 begnadigten Personen blieben jedoch un genannt. Die Liste umfasst ehemalige hochrangige Staatsbeamte, wie beispielsweise einen ehemaligen Staatssekretär, der des Machtmissbrauchs beschuldigt wird, und einen ehemaligen Gerichtspräsidenten, der der Amtsanmaßung angeklagt ist. Außerdem sind darin Männer aufgeführt, die wegen gewalttätiger Angriffe auf Studenten und Demonstranten gegen die Regierung in Novi Sad verurteilt wurden, darunter ein Mann, der mit einem Auto auf einen Studenten während einer Gedenkzeremonie gefahren ist. Darüber hinaus wurden zwölf Oppositionelle und Studentenaktivisten wegen Vorwürfen begnadigt, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung von Handlungen gegen die Verfassung und der Anstiftung zu gewaltsamen Veränderungen stehen. In einer Erklärung gegenüber dem Fernsehsender Pink betonte Vučić, dass die Öffentlichkeit nur zwei oder drei dieser Namen kennt, und erklärte, dass seine politischen Gegner die von ihm unterzeichneten Begnadigungen nicht ändern können.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht listet neutral die spezifischen rechtlichen Vorwürfe und Verurteilungen auf, die mit den begnadigten Personen in Verbindung stehen, ohne dabei wertende Adjektive zu verwenden oder eine Stellungnahme zur Rechtmäßigkeit der Präsidentenentscheidung abzugeben.
Die höheren Gerichte in Novi Sad und Belgrad haben die Namen von 23 Personen veröffentlicht, die vom serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić kurz vor seinem Rücktritt begnadigt wurden. Zu den Personen, die begnadigt wurden, gehören ehemalige hochrangige Staatsbeamte und Personen, die des Angriffs auf Studenten beschuldigt werden. Ein konkreter Fall, der erwähnt wurde, betrifft einen Mann, der eine Studentin mit seinem Auto angefahren hat. Diese Informationen wurden von serbischen Medien veröffentlicht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Schlagzeile verwendet das Wort "tudi" (auch/sogar), um hervorzuheben, dass gewalttätige Straftäter zusammen mit Beamten genannt werden, was eine Kritik an der Nachsicht des Präsidenten gegenüber schweren Verbrechen impliziert.
Die Obersten Gerichte in Novi Sad und Belgrad haben eine Teilliste von 23 Personen veröffentlicht, die vom ehemaligen serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić begnadigt wurden, bevor er am 27. September zurücktrat. Die Liste umfasst hochrangige Staatsbeamte, wie die ehemalige Staatssekretärin Dijana Hrkalovic und den ehemaligen Gerichtspräsidenten Dragan Zivadinovic, die wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Justiz angeklagt waren. Sie enthält auch einen Mann, der wegen versuchten Mordes angeklagt ist, da er während einer Gedenkveranstaltung einen Studenten überfahren hat, sowie fünf Männer, die wegen gewalttätiger Angriffe auf Demonstranten gegen die Regierung in Novi Sad angeklagt sind. Darüber hinaus wurden zwölf Oppositionelle und Studenten begnadigt, obwohl sie mit schweren Anklagen konfrontiert waren, darunter die Vorbereitung von Handlungen gegen die Verfassung. Vučić erklärte in einem Fernsehinterview, dass er diese Begnadigungen als Staatsoberhaupt unterzeichnet habe, und betonte, dass seine politischen Gegner sie nicht rückgängig machen könnten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Schlagzeile betont die umstrittene Begnadigung eines gewalttätigen Straftäters im Gegensatz zu üblichen rechtlichen Verfahren, während der Hauptteil die Einbeziehung von Oppositionellen und die ablehnende Reaktion des Präsidenten auf politische Kritik hervorhebt.
Die Bürger von Novi Sad, Serbien, bereiten sich darauf vor, den zweiten Jahrestag des Einsturzes des Bahnsteigdachs zu begehen, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen. Sie werden sich zu einer Gedenkminute versammeln. Der Artikel betont die anhaltende öffentliche Frustration über die fehlende Verantwortlichkeit und weist darauf hin, dass niemand für das Projekt zur Rechenschaft gezogen wurde, das angeblich von Korruption durchzogen war. Dieses Versagen der Behörden und der Justiz trug zu Massenprotesten und einer kürzlichen Regierungsumbildung vor den bevorstehenden Wahlen bei. Zoran Djajic, ein ehemaliger Projektleiter, der zum Whistleblower wurde und nun als Abgeordneter für eine Studentenliste gewählt wurde, behauptet, dass die Konstruktion aufgrund organisierter Korruption eingestürzt sei, und wirft Präsident Aleksandar Vucic vor, zehn Millionen Euro aus dem Baubudget gestohlen zu haben. Djajic nennt chinesische Unternehmen und ein serbisches Subunternehmen als hauptsächlich verantwortlich und gibt an, die Namen von etwa zehn weiteren Personen zu kennen, die bisher nicht angeklagt wurden, aber direkt verantwortlich sind.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel stützt sich ausschließlich auf die Aussagen eines kritischen Informanten, um schwerwiegende Vorwürfe des Diebstahls gegen den Präsidenten zu erheben, wobei jegliche Verteidigungsargumente oder Gegenbeweise der betroffenen Parteien ausgeblendet werden.
Wie jede Seite berichtete
Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.
progressiv
Mitte
konservativ
★
Wie jede Seite berichtete
Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.