Am Zagreber Stadttribunal geht der Prozess gegen die ehemalige Bürgermeisterin Vlasta Pavić (67) zusammen mit ihren engen Mitarbeitern Iva Franekić (53) und Marijana Leinart (78) weiter. Der Fall betrifft die Geschäfte der russischen Firma Mikado und den Bau des Luxuskomplexes Katino auf der Insel Šipan. Laut Anklageschrift nutzten Pavić und Franekić Mittel von Mikado, um private Arbeiten, Möbel und Ausrüstung zu bezahlen, die letztendlich an anderen Adressen endeten. Der Gesamtschaden beträgt laut Anklageschrift 761.146,84 Kuna oder etwa 101.021,55 Euro. Heute bezeugte Ela Mihovilović Brkić, eine Bauingenieurin und Gerichts-Expertin, die Projektmanagement und Pavićs Rolle anders als Natalija Oštariš (53) beschreibt. Oštariš Oštariš behauptete, dass sie Pavić unabhängig vertreten habe und dass sie dazu geführt habe, dass sie mit dem Ingenieur Pavić unabhängig zusammenarbeitete, was letztlich an anderen Adressen endete.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält zwei widersprüchliche Zeugnisse über das Verhalten der ehemaligen Bürgermeisterin und ihrer Mitarbeiter während des Baus einer hochkarätigen Entwicklung mit ausländischen Investitionen.



