In der Morgendämmerung, bevor die Sonne vollständig aufgegangen ist, nimmt Tobias Jilka, ein 21-jähriger Student aus Pattigham im Bezirk Ried, seinen Platz am Rande einer Wiese ein. Er bedient eine mit Wärmebildtechnologie ausgestattete Drohne, die das Gebiet aus einer Entfernung von bis zu 100 Metern scannt. Der Zweck ist klar: junge Hirsche, die als Fawn bekannt sind, vor der Ankunft von Hochleistungsmähern, die bei der landwirtschaftlichen Ernte verwendet werden, zu lokalisieren und zu retten. Diese Maschinen stellen eine tödliche Bedrohung für die gefährlichen Tiere dar, die, sobald die Traktoren ihre Arbeit beginnen, nirgendwo fliehen können. Die Initiative ist Teil einer breiteren Anstrengung der lokalen Jäger in Pattigham, die Tierwelt während der kritischen Zeit des Heuschnittes zu schützen.
Im vergangenen Jahr investierte die Gruppe rund 6.000 Euro in den Kauf der Drohne und ihrer notwendigen Ausrüstung. Drei Personen betreiben das Gerät, darunter Jilka, der oft eingreift, wenn er verfügbar ist. Sowohl Lukas Radlinger als auch Katharina Haider, andere Mitglieder der Jagdgemeinschaft, haben die entsprechenden Lizenzen erhalten, um die Drohne zu steuern. Wenn ein Faun erkannt wird, wird sein Standort auf dem Bildschirm markiert und ein QR-Code erzeugt. Diese Informationen werden dann mit freiwilligen Helfern innerhalb des Jagdverbands geteilt, die Google Maps verwenden, um auf die Website zu navigieren.
Das Aufspüren der Fawnen kann zeitaufwändig sein, da sie sich in hohem Gras verstecken, was es schwierig macht, sie selbst nach der Identifizierung durch die Drohne zu entdecken. Sobald sie gefunden sind, wird jeder Fawn in einen speziellen Beutel gelegt und an einen nahegelegenen sicheren Ort transportiert. Nach drei bis vier Stunden wird das Tier wieder in die Wildnis entlassen. Durch ein lautes Geräusch signalisiert der Fawn seine Anwesenheit an seine Mutter, die normalerweise in der Nähe ist. Für Robert Gadermeier, einen der Initiatoren des Projekts, hat dieser Prozess positive Ergebnisse erzielt, die über die bloße Rettung von Fawnen hinausgehen. Die Drohne war auch maßgeblich bei der Lokalisierung von Hasen, Fasanen und ihren Nestern, einschließlich Fasaneneiern, die anschließend inkubiert werden.
Christopher Böck, Geschäftsführer des österreichischen Jägerverbandes, erkennt die Sorge an, dass einige diese Bemühungen als ein Mittel zur Rechtfertigung der Erhöhung der Jagdquoten wahrnehmen könnten. Er betont jedoch, dass die Jagdentscheidungen auf den Grundsätzen des Bevölkerungsmanagements beruhen, um sicherzustellen, dass Tiere human getötet und als Nahrung verwendet werden.
Während die genaue Zahl der Jagdverbände, die an solchen Initiativen teilnehmen, unbekannt ist, stellt Böck fest, dass sich mehr Gruppen der Anstrengung anschließen und die Methoden immer effektiver werden.
Die Initiative unterstreicht die zunehmende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren, um die landwirtschaftlichen Tätigkeiten mit dem Schutz der Wildtiere in Einklang zu bringen.Landwirte und Jäger müssen weiterhin zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass sowohl wirtschaftliche Interessen als auch die ökologische Erhaltung gewahrt bleiben.Die Wirksamkeit solcher Maßnahmen hängt in hohem Maße von einem fortgesetzten Dialog und gegenseitigem Verständnis zwischen allen beteiligten Parteien ab.
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KurierParteinahMitteFaktentreue 75Objektivität 60vor 3 Tagen Drohnenjagd schützt Rehkitze vor der MähwerkenIn Österreich sind Jäger wie Tobias Jilka mit Drohnen unterwegs, um Rehkitze und andere junge Wildtiere vor der Gefahr der Mähwerke zu schützen. Die Drohne, die etwa 6.000 Euro kostet, ermöglicht es, Tiere aus der Ferne zu orten und zu lokalisieren. Nach der Entdeckung werden die Kitze in eine Tasche gebracht und nach kurzer Zeit wieder freigelassen, wobei ein lauter Laut signalisiert wird, um die Mutter zu warnen. Der Projektleiter Robert Gadermeier betont den Nutzen für die Landwirte, da verfaulte Kadaver im Futter gesundheitliche Risiken bergen könnten. Obwohl einige Kritiker befürchten, die Jagd dadurch profitabeler würde, bestätigt der Landesjagdband, dass die Tiere gerecht behandelt werden. Zudem wird die Nutzung von Drohnen in der Region zunehmen, unterstützt durch EU-Förderprogramme.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt ein praktisches Projekt zur Tierrettung durch Jäger, ohne klare politische Positionen einzunehmen. Er erwähnt Kritikpunkte, jedoch bleibt die Darstellung neutral und informativ, ohne eine klare parteiliche Ausrichtung zu zeigen. Die Berichterstattung konzentriert sich auf Fakten
Warum Faktentreue (75): The article describes a drone operation used by hunters in Pattigham to locate and rescue fawn calves before mowing begins. It provides specific details such as the cost of the drone, the process of marking locations with QR codes, and the method of releasing the animals. While no primary source is
Warum Objektivität (60): The tone leans slightly towards portraying the hunters as proactive stewards of nature, while also acknowledging concerns from the community about possible ulterior motives. The article presents both sides but does not fully balance the perspectives of all stakeholders, leading to a somewhat biased
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