Der Drogenbericht 2025 des Bundesnarkotikakommissars Hendrik Streeck zeigt, dass im Vorjahr 2150 Männer und Frauen an drogenbedingten Ursachen starben, was einen Rekordwert aufweist. Der Bericht hebt einen besorgniserregenden Trend hervor, bei dem fast jeder vierte Drogensterbliche Personen unter 30 Jahre betraf und die Todesfälle durch Überdosierung bei Personen unter 20 Jahren in vier Jahren verdoppelt wurden. Der Mischkonsum von Substanzen, insbesondere Benzodiazepine, Opioide und andere Drogen in Kombination mit Alkohol oder Cannabis, wird als ein wichtiger Faktor bei diesen Todesfällen identifiziert. Der Bericht weist auch auf die zunehmende Wirksamkeit und Verfügbarkeit von synthetischen Opioiden wie Fentanyl hin, die zu 118 tödlichen Fällen beigetragen haben. Streeck betont die Notwendigkeit verbesserter Unterstützungssysteme und kritisiert die Belastung der lokalen Behörden bei der Bewältigung der Krise.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Zwar ist die Frage der mit Drogen verbundenen Todesfälle stark politisiert, doch werden in dem Artikel Daten und Expertenmeinungen vorgestellt, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu vertreten.





