Eine neu entdeckte archäologische Stätte auf den Kanalinseln vor der Küste Kaliforniens deutet darauf hin, dass die frühen Bewohner Amerikas möglicherweise auf dem Seeweg und nicht über eine Landbrücke aus Sibirien angekommen sind. Die Funde beinhalten menschliche Überreste, die 13.000 Jahre alt sind, alte Siedlungen und Beweise, die auf Seefahrten entlang der Pazifikküste während der Eiszeit hindeuten. Dies stellt die weithin akzeptierte Theorie in Frage, dass die ersten Amerikaner über einen Landkorridor durch Westkanada migrierten. Forscher glauben, dass diese Entdeckungen unser Verständnis der frühesten menschlichen Migration auf den Kontinent grundlegend verändern könnten. Einige Archäologen sind jedoch weiterhin skeptisch, ob die Kanalinseln einen schlüssigen Beweis für diese Seemigration liefern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Forschung und archäologische Funde ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen. Er diskutiert konkurrierende Theorien unter Forschern, bevorzugt jedoch keine Perspektive gegenüber einer anderen.




