Ein Mitarbeiter des Supermarkts Marienfelde, im Süden Berlins, wurde von einem Messer bewaffnet in einen Supermarkt eingedrungen und eine Kassiererin als Geisel genommen. Der Vorfall begann kurz vor 22 Uhr am Freitag und dauerte über 11 Stunden. Nach Berichten weigerte sich der Mann, beim Auschecken Gegenstände auf den Förderband zu legen und zog stattdessen ein großes Messer heraus und nahm den Mitarbeiter als Geisel. Einem der Mitarbeiter gelang es zu entkommen und um Hilfe zu rufen, was die Polizei veranlasste, einen Sicherheitsumkreis um das Gebiet zu errichten und spezialisierte Einheiten, darunter Verhandlungsführer und Notdienste, einzusetzen. Nach einer längeren Operation mit mehreren Polizeirotationen und Verhandlungen konnten die Behörden die Geisel erfolgreich retten und den Verdächtigen bis Sonntagmorgen früh festnehmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht enthält Zitate aus offiziellen Quellen wie der Polizei und erwähnt, dass die Geiselnahme in Berlin durch die Polizei und die Polizei-Polizei in den letzten drei Jahren in der Tat eine gewaltsame Geiselnahme darstellte.





