Der ehemalige Generalstatistiker Dr. Pali Lehohla behauptet, dass die Jugendarbeitslosenkrise in Südafrika durch systematische Versäumnisse bei der Nutzung von Daten zur Information der Politik und zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums absichtlich verursacht wird. In einem Seminar der Unabhängigen Wahlkommission präsentierte Lehohla statistische Beweise, die darauf hindeuten, dass der wirtschaftliche Reichtum durch ein "extraktives In-Out-Siphon-Modell" aus den Produktionsgebieten in die städtischen Zentren abgezogen wird. Dieses Modell, so argumentiert er, entwässert mineralische und landwirtschaftliche Ressourcen, was zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten für verschiedene Rassengruppen führt, wobei schwarze Gemeinschaften über drei Jahrzehnte R12 Billionen, farbige R715 Milliarden und Inder R286 Milliarden verlieren. Lehohla kritisiert sowohl "schwarze Surrogatkapitalisten" - schwarze Eliten, die von Programmen wie Black Economic Empowerment profitieren - als auch ihre weißen Kollegen für die Aufrechterhaltung der lokalen wirtschaftlichen Ungleichheit.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Modell des ökonomischen Abziehens als ein bewusstes System, das sowohl von schwarzen als auch von weißen Eliten aufrechterhalten wird und strukturellen Rassismus und Ausbeutung impliziert.





