Ein Oppositionsführer in der Demokratischen Republik Kongo, Delly Sesanga, berichtete, dass ihm die Ausreise aus dem Land verweigert und sein Pass beschlagnahmt wurde und beschrieb die Aktion als "Beschüchterung". Sesanga führt die Envol-Partei und ist Teil einer Koalition, die sich gegen vorgeschlagene Verfassungsänderungen ausspricht, die Präsident Felix Tshisekedi in die Lage versetzen könnten, eine dritte Amtszeit zu suchen. Die vorgeschlagenen Änderungen, die vom Parlament verabschiedet wurden, würden es dem Präsidenten ermöglichen, über sein derzeitiges Mandat hinaus an der Macht zu bleiben, das 2028 endet. Oppositionsgruppen haben diese Reformen als "Verfassungsstreich" kritisiert, und die jüngsten Proteste gegen sie haben zu Zusammenstößen mit den Behörden geführt, die zu Verletzungen und Verurteilung durch internationale Gremien wie die UNO geführt haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die Situation und zitiert mehrere Perspektiven, darunter die des Oppositionsführers, gerichtliche Quellen und internationale Beobachter.





