Nach Angaben des Informationsministeriums des Landes hat die Zahl der Todesopfer durch einen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo 500 überschritten. Bis zum jüngsten Bericht gab es 1.561 bestätigte Fälle, wobei 628 Patienten derzeit in Behandlung sind und 253 sich erholten. Die Africa CDC hat Bedenken geäußert, dass Patienten die Isolationszentren verlassen und die Eindämmungsanstrengungen behindern. Der Ausbruch betrifft den Bundibugyo-Stamm, der keinen lizenzierten Impfstoff oder eine spezifische antivirale Behandlung hat. Zwei neue antivirale Therapien befinden sich derzeit in klinischen Studien.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über den Ebola-Ausbruch, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.



