Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) hat eine saisonale Vorhersage veröffentlicht, die darauf hindeutet, dass ein Großteil Europas den Rest des Jahres überdurchschnittlich warme Temperaturen erleben könnte. Die neuesten Berechnungen vom 1. September deuten auf eine signifikante positive Temperaturanomalie in Mitteleuropa zwischen 35 und 50 Grad nördlicher Breite hin. Dieser Erwärmungstrend wird voraussichtlich bis in den frühen Winter andauern, wobei der September das stärkste Signal zeigt, mit einem Durchschnitt von etwa zwei Grad Celsius über der historischen Norm von 1993 bis 2016. Während im Oktober ein Rückgang dieser Anomalie prognostiziert wird, bleibt sie nahe am klimatischen Durchschnitt, was auf einen variablen und nicht abrupten Übergang in kälteres Wetter hindeutet. Das Modell prognostiziert auch eine anhaltende Wärme bis Dezember, mit dem Potenzial für milde Bedingungen, die sich bis Januar und Februar erstrecken. Der Bericht räumt jedoch ein, dass kalte Episoden nicht ausgeschlossen werden können, während die allgemeinen Wärmtrends darauf hinweisen, dass kurzfristige Schwankungen möglich sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Wettervorhersage, die auf Daten des ECMWF basiert, einer neutralen, unpolitischen Institution.





