Ein hochrangiger palästinensischer Beamter in Ramallah sagte der Jerusalem Post, dass die Hamas ihre Herrschaft im Gazastreifen trotz der Behauptungen, die Autorität auf ein technokratisches Komitee übertragen zu haben, nicht offiziell beendet habe. Der Beamte stellte fest, dass die Hamas zwar die Auflösung eines Notstandskomitees ankündigte, aber gleichzeitig ein neues vorübergehendes Regierungsgremium unter der Leitung einer ernannten Persönlichkeit einrichtete. Dieser Schritt, so der Beamte, ist Teil breiterer Verhandlungen in Kairo und zielt darauf ab, den Fortschritt zu verzögern, indem er den Anschein einer Zusammenarbeit schafft. Der Beamter betonte, dass die Hamas die Kontrolle über ihre militärischen Fähigkeiten und ihren Einfluss in Gaza behalten und sicherstellen will, dass ihre Mitglieder in die neue Verwaltungsstruktur integriert bleiben und weiterhin unter dem Deckmantel der Legalität operieren. Eine andere palästinensische Quelle bestätigte diese Behauptungen und erklärte, dass der Rücktritt der Hamas-Führung nicht den Zusammenbruch ihrer Regierungsgewalt bedeutet, da die Gruppe die Verantwortung auf Vermittler verlagern und gleichzeitig finanzielle Unterstützung für Israel anstreben will.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema, das die Hamas und die palästinensische Regierung betrifft, stellt jedoch Informationen vor, die auf Aussagen palästinensischer Beamter basieren, anstatt eine klare ideologische Haltung einzunehmen.




