Das US-Justizministerium hat zum ersten Mal den Einsatz des Alien Terrorist Removal Court eingeleitet, einem selten genutzten Bundes-Einwanderungsgericht, das 1996 gegründet wurde, um Deportationsfälle mit klassifizierten nationalen Sicherheitsinformationen zu behandeln. Das Gericht erlaubt die Deportation von Nichtbürgern, die als "ausländische Terroristen" gelten, ohne öffentliche Offenlegung von Beweisen oder das Recht, die Sammelmethoden anzufechten. Das Justizministerium reichte einen versiegelten Antrag auf Entfernung einer Person ein, der zunächst von Court Watch gemeldet wurde. Der Antrag blieb vertraulich, bis eine Gerichtswebsite gestartet wurde, die eine öffentliche Kontrolle während einer Anhörung des Justizausschusses des Senats verhindert. Ein Bundesrichter hat zusätzliche Informationen angefordert, aber der Fall bleibt geheim gehüllt. Rechtsexperten warnen, dass dies einen Präzedenzfall schafft, der die Inhaftierung auf der Grundlage gefährlicher geheimer Beweise ohne ordnungsgemäßes Verfahren ermöglicht.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Einsatz des Gerichts für die Vertreibung ausländischer Terroristen als bedeutende und umstrittene Entwicklung und betont den Mangel an Transparenz und ordnungsgemäßem Verfahren.




