In der Nacht zum Samstag und frühen Sonntag wurden Militärstreitkräfte, Nationalgarde und Staatspolizei in der Migrationsstation Siglo XXI in Chiapas eingesetzt, nachdem Migranten Berichten zufolge gegen Misshandlungen protestiert und Matratzen und Möbel angezündet hatten. Der Vorfall betraf zwei venezolanische Migranten, Howard David Caballero und Henderson Villaroel Chopite, die inhaftiert und zur Abschiebung in das INM-Büro in Tuxtla Gutiérrez gebracht wurden. Rechtsanwälte kritisierten das INM dafür, dass es Hunderte von undokumentierten Migranten auf unbestimmte Zeit ohne Zugang zu Anträgen auf einen gesetzlichen Status oder einer rechtlichen Verteidigung festhielt. Das INM gab keine Erklärung zu den Unruhen ab, die sie der Unzufriedenheit der Migranten mit ihrem Einwanderungsprozess schrieben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Berichterstattung zu einem politisch sensiblen Thema, das die Durchsetzung der Migrationsvorschriften und die Menschenrechte betrifft.






