Ein kolumbianischer Militäroffizier, der zur französischen Fremdenlegion gehörte, wurde von der EMC, einer Splittergruppe der ehemaligen FARC-Rebellen, entführt. Die Entführung ereignete sich am 6. August im Departement Nariño nahe der Grenze zu Ecuador. Die EMC, angeführt von Alias 'Iván Mordisco', behauptete, der Gefangene sei am Leben und in guter Gesundheit, nachdem er medizinische Versorgung und Nahrung erhalten hatte. Das französische Verteidigungsministerium erklärte, der Mann habe die Erlaubnis gehabt, in Frankreich zu bleiben, aber nicht nach Kolumbien zu reisen. Die Behörden berichteten, er sei am Tag vor seiner Entführung in Kolumbien angekommen und sei mit einer Frau unterwegs, die ebenfalls als Geisel genommen wurde, aber später freigelassen wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht befasst sich mit dem Konflikt im Hinblick auf den Widerstand der EMC gegen die Politik der Regierung und hebt insbesondere den harten Ansatz der Regierung gegenüber den Drogenkartellen hervor.





