Ein Aktivist für die Rechte von Behinderten, der mit Solidarity Against Disability Discrimination verbunden war, wurde von einem Berufungsgericht in Südkorea freigesprochen, nachdem er zuvor wegen Verletzung eines Polizeibeamten während einer Protestaktion verurteilt worden war. Der Aktivist, der einem behinderten Kollegen half, widersetzte sich den Versuchen der Polizei, ihn während einer Kundgebung im November 2023 von einer Fahrbahn zu entfernen. Das untere Gericht hatte den Polizeieinsatzbeschluss für gültig erklärt und den Aktivisten für die verursachten Verletzungen verantwortlich gemacht. Das Berufungsgericht hob jedoch die Verurteilung auf und stellte fest, dass die Polizei bei der Erteilung des Einsatzbeschlusses nicht die ordnungsgemäßen Verfahren befolgt hatte und die Handlungen des Aktivisten eine rechtmäßige Selbstverteidigung darstellten. Das Gericht kritisierte die Polizei dafür, dass sie die Legitimität der Demonstration nicht ordnungsgemäß überprüft und mehrere Gruppen, die an der Kundgebung beteiligt waren, als eine einzige Einheit behandelt hatte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Handlungen des Aktivisten als rechtfertigt nach dem Gesetz, betont die Unrechtmäßigkeit des Polizeieinsatzbefehls und kritisiert die Polizei für Verfahrensfehler.





