Der rumänische Film "Y", in der Regie von Maria Popistașu und Alexandru Baciu, untersucht das moralische Dilemma, das internationale Adoptionen während der postkommunistischen Ära Rumäniens umgibt. Der Film folgt der Protagonistin Olga, die die Beteiligung ihrer Großmutter an unethischen Adoptionspraktiken aufdeckt, was sie dazu bringt, sich der dunklen Geschichte hinter dem Reichtum ihrer Familie zu stellen. Der Film gewann den Preis für den besten Spielfilm bei TIFF.25 und wird jetzt in Kinos in ganz Rumänien gezeigt. Die Regisseure ziehen aus persönlichen Erfahrungen und untersuchen Themen wie Verantwortung, Heuchelei und vererbtes Erbe, um die Wahrnehmung der eigenen Moral durch die Zuschauer in Frage zu stellen.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert den Film als eine kritische Untersuchung der rumänischen Vergangenheit, wobei er sich insbesondere auf die ethischen Auswirkungen staatlich sanktionierter Kindesverlassungen und internationaler Adoptionen konzentriert.





