Eine globale Studie, die in "Proceedings of the Royal Society B" veröffentlicht wurde, analysierte über 27.000 Vergleiche des sozialen Verhaltens von Kindern in 150 Kulturen und enthüllte, dass trotz unterschiedlicher Methoden des Unterrichts von Freundlichkeit und sozialen Normen Kinder mit unterschiedlichem Hintergrund tendenziell zunehmend ähnliche prosoziale und antisoziale Verhaltensweisen zeigen, wenn sie älter werden. Die von der Universität Lincoln geleitete Forschung untersuchte sowohl prosoziale Handlungen wie Teilen und Kooperation als auch antisoziale Tendenzen wie Aggression und Mobbing. Es stellte sich heraus, dass kulturelle Unterschiede in jüngeren Jahren bestehen, diese Unterschiede jedoch nachlassen, wenn Kinder reifen. Die Forscher betonten, dass die Studie nicht impliziert, dass Kulturen identisch werden, sondern dass unterschiedliche kulturelle Ansätze zu vergleichbaren sozialen Ergebnissen führen können.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er diskutiert kulturelle Unterschiede in der Kindererziehung und deren Auswirkungen auf die Entwicklung und konzentriert sich auf beobachtbare Verhaltenstrends, anstatt sich für bestimmte politische Ideologien einzusetzen.




