Fiat Chrysler, jetzt Teil der Stellantis-Gruppe, wurde vor dem Tribunal correctionnel de Paris wegen Verschärfter Betrug im Rahmen des Dieselgate-Skandals verurteilt. Das Unternehmen wird beschuldigt, zwischen 2014 und 2017 Dieselfahrzeuge mit Multijet-II-Motoren auf den Markt gebracht zu haben, die häufig die gesetzlich festgelegte Schwelle für die Emission von Stickoxiden überschritten haben. Diese Fahrzeuge seien speziell kalibriert worden, um ihre Leistung bei den Homologationstests zu verbessern, während ihre Wirksamkeit unter realen Bedingungen beeinträchtigt wurde, so dass ihre Verwendung gefährlich für die menschliche Gesundheit war. Dies machte Fiat Chrysler zum dritten Konstrukteur, der in Frankreich in diesem Dossier verfolgt werden sollte, nach dem Volkswagen und Renault. Der Prozess könnte zwischen November 2028 und Dezember 2028 stattfinden, nachdem eine Anhörung für November 2027 geplant war.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt die tatsächlichen Gerichtsverfahren gegen Fiat Chrysler ohne offen positive oder negative Ausrichtung.



