Der französische Präsident Emmanuel Macron äußerte bei einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz seinen Wunsch, die deutsch-französische Zusammenarbeit wiederzubeleben, und betonte die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit bei strategischen europäischen Fragen wie Sicherheit, Verteidigung und technologischer Innovation zu stärken. Die Staats- und Regierungschefs diskutierten die Stärkung der bilateralen Beziehungen im weiteren Kontext des "strategischen Durchbruchs" Europas, einschließlich der Unterstützung für die Ukraine und der gemeinsamen Bemühungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und des Energiewandels. Der Gipfel fand in zwei Schlössern in Deutschland statt, mit historischen Verweisen auf den Élysée-Vertrag von 1958 zwischen Frankreich und Westdeutschland. Die Diskussionen umfassten auch die militärische Zusammenarbeit, insbesondere in Bezug auf die nukleare Abschreckung, und die Bemühungen, vergangene Herausforderungen wie das gescheiterte deutsch-französische Kampfflugzeugprojekt FCAS zu überwinden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der Absichten von Macron und der Antworten von Merz dar, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





