Ungefähr 450 Flüchtlinge leben seit zwei Monaten auf den Bürgersteigen außerhalb des Refugee Reception Centers auf der Che Guevara Road in Durban und stehen vor einer schweren humanitären Krise. Die Flüchtlinge, die einen rechtlichen Status haben und sowohl beim UNHCR als auch bei der südafrikanischen Innenministerium registriert sind, wurden aufgrund der eskalierenden Gewalt in der Region vertrieben. Aktivisten der Siyafana Sonke Action Campaign berichteten von weit verbreiteten Angriffen in KwaZulu-Natal, einschließlich bewaffneter Märsche, Drohungen, Einschüchterung und Sachschäden. Viele Flüchtlinge wurden mehrfach vertrieben, einige kamen sogar aus dem Freistaat und dem Eastern Cape. Unter den Vertriebenen leben über 50 Kinder, darunter Säuglinge, die auf den Straßen geboren wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen von Aktivistengruppen und Flüchtlingsvertretern, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.


