Die Zivilkammer von Villa Dolores hat eine Entscheidung über die Verantwortung der Provinz Córdoba für das Verschwinden von Delia Gerónimo Polijo, einem 14-jährigen Mädchen, das im September 2018 in Traslasierra verschwunden ist, verschoben. Der Fall beruht auf einer Klage, die von ihren Eltern gegen die Provinzregierung eingereicht wurde, in der sie die Fahrlässigkeit der Schulbehörden bei der IPEM 137 in La Paz vorwarfen. Die Eltern behaupteten, dass die Schule Delia zwei Stunden vor ihrer üblichen Entlassungszeit allein gehen ließ und sie während einer sechs Kilometer langen Reise durch ländliches Gelände ungeschützt zurückließ. In erster Instanz entschied das Gericht teilweise zugunsten der Familie und ordnete der Provinz die Zahlung von Schadensersatz für moralische Schäden an, lehnte aber den Anspruch auf einen separaten psychischen Schaden ab. Sowohl die Familie als auch die Provinzkasse legten gegen die Entscheidung Berufung ein und forderten gegensätzliche Argumente.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Rechtsstreits, ohne offen die Kläger oder die Provinzregierung zu begünstigen.





