Die Europäische Union hat Deutschlands Plan für den Bau neuer gasbetriebener Kraftwerke mit einer Finanzierung von bis zu 35 Milliarden Euro genehmigt. Diese Entscheidung erlaubt es Deutschland, bis Ende 2031 mit dem Bau von 11 Gigawatt neuer Kapazitäten fortzufahren, die zunächst mit Erdgas betrieben werden, aber bis 2045 auf Wasserstoff umgestellt werden. Die Finanzierung wird von den Stromverbrauchern durch einen neuen Aufschlag ab 2031 bezahlt, obwohl die genaue Kostensteigerung unklar bleibt. Die EU begründete die Genehmigung mit der Notwendigkeit der Energiesicherheit und der Gewährleistung, dass der Finanzierungsprozess fair und wettbewerbsfähig ist. Der Schritt zielt darauf ab, Lücken in der Stromversorgung zu verhindern und den Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützen, wobei Deutschland bis 2030 mindestens 80% erneuerbare Energien und bis 2038 den Ausstieg aus Kohle anstrebt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Genehmigung des Finanzierungspakets durch die EU-Kommission als ausgewogene Entscheidung, die auf Energiesicherheit und fairen Wettbewerb basiert.



