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„Der Geizige“ in Haag: Große Komödienkunst mit Wind, Wasser und Nebel
Austria⚽ Sportvor 3 Tagen

„Der Geizige“ in Haag: Große Komödienkunst mit Wind, Wasser und Nebel

Der Artikel behandelt die zweite aufeinanderfolgende Produktion eines deutschen renommierten Regisseurs am Theater Sommer in Den Haag und konzentriert sich auf Molières Stück 'Der Geizige'. Das Stück zeigt eine weibliche Darstellung der Titelfigur, die es dem Publikum ermöglicht, zu wählen, ob sie die Rolle als Frau oder Mann spielt. Die Produktion verwendet innovative Inszenierungstechniken, darunter einen großen Geldgewölbe als Set und einen Doppelboden, um das sparsame Zuhause der Protagonistin zu repräsentieren. Die Aufführung enthält komödiantische Elemente, Spezialeffekte wie Wind, Wasser und Nebel und musikalische Interludien. Der Artikel hebt die kreative Zusammenarbeit zwischen Regisseur und Ensemble sowie die visuelle Gestaltung von Kostümen und Bühnenkulissen hervor.

Eine neue Produktion von Molières *Tartuffe* mit dem Titel *Der Geizige* ("Der Geizige") ist im Rahmen des jährlichen Theater Sommer Festivals in Den Haag eröffnet worden. Inszeniert von dem renommierten deutschen Regisseur Leander Haußmann, markiert diese Adaption sein zweites Jahr in Folge, in dem er ein Stück während des Festivals inszeniert. Nach der Vorstellung von *Die eingebildete Kranke* ("Der imaginäre Invalide") mit Ursula Strauss im vergangenen Jahr erweckt Haußmann Molières Klassiker nun erneut zum Leben, diesmal mit einer einzigartigen Wendung. Die Rolle des Harpagon, des titularen Geizigen, wird von Gerti Drassl gespielt, der wählen kann, ob er den Charakter als männlich oder weiblich darstellt.

Diese Flexibilität fügt eine Schicht von Intrigen hinzu und ermöglicht es dem Publikum, sich auf verschiedene Arten mit dem Charakter zu beschäftigen.

Das Drehbuch wurde von Haußmann und dem Ensemble gemeinsam entwickelt, was zu einer Version führt, die Humor und komödiantische Elemente vor philosophischen Überlegungen stellt. Die Geschichte folgt Harpagon, einem älteren Mann, dessen ganzes Leben sich um den Schutz seines Vermögens dreht.

Zu seinen Besitztümern gehören nicht nur materielle Güter, sondern auch seine Tochter Elise und sein Sohn Cleanthe, die er aus finanziellen Gründen heiraten will. Inzwischen ist Harpagon selbst daran interessiert, Mariane zu heiraten, obwohl sie bereits in Cleanthe verliebt ist, was zu einer Reihe von Missverständnissen und Konflikten führt.

Das von Max Lindner und Laura Weiss entworfene Bühnenbild präsentiert Harpagons Haus im Querschnitt, wobei typische Genrelemente wie Türen und Doppelböden verwendet werden. Die von Cedrik Mpaka entworfenen Kostüme sind weitgehend golden und barock im Stil, was das visuelle Spektakel verbessert. Robin Krakowski spielt Valere, den Haushälter und das Lieblingsinteresse von Elise, und liefert eine Performance, die von körperlicher Komödie und energischer Präsenz geprägt ist. Christian Dolezal, der künstlerische Leiter von Haag, übernimmt eine Doppelrolle als Heiratsvermittler und Darlehensbeamter, trägt sogar in einer Szene ein Hochzeitskleid, was den farcizischen Ton der Produktion ergänzt.

Einer der bemerkenswertesten Aspekte von Haussmanns Regie ist die Verwendung von Spezialeffekten, um die Erzählung zu verbessern. Tobias Artner porträtiert Jacques, den Zeremonienmeister, der verschiedene Hindernisse wie Wind, Wasser und Nebel überwinden muss, um zwischen Cleanthe und seinem gereizten Vater zu vermitteln. Diese Herausforderungen werden mit blauem Licht und Seifenblasen dramatisiert, wodurch eine Illusion eines unter Wasser liegenden Hauses entsteht.

Als die Handlung ihren Höhepunkt erreicht, sorgen die düsteren Töne von Leonard Cohens "You Want It Darker" für einen ergreifenden Kontrast, bevor sich alles endlich glücklich auflöst.

In einem besonders theatralischen Moment konfrontieren sich Elise und Cleanthe mit der imaginären vierten Wand des Theaters, die dann von Harpagon selbst zerstört wird, dessen Mantel mit zahlreichen Mausfallen gesäumt ist. Drassl, der Harpagon zuvor als einen gebeugten, steifen und ungeschickten alten Mann dargestellt hatte, zieht ihre Perücke und die Kleidungsstücke ab, die ihren Status symbolisieren, steht fast nackt und bloß. Dieser Moment spiegelt die existentiellen Themen wider, die im Stück *Jedermann* (Everyman) zu finden sind, wo die Charaktere sich mit ihrem wahren Selbst auseinandersetzen. Das Publikum reagierte begeistert und bietet anhaltenden Applaus für die Aufführung.

Die Produktion wurde von der Kritik hoch gelobt und erhielt vier von fünf Sternen. Die Mischung aus traditionellen Molière-Elementen mit zeitgenössischen Inszenierungstechniken und innovativen Spezialeffekten wurde weithin geschätzt. Mit seiner Mischung aus Humor, Drama und visuellem Spektakel verspricht *Der Geizige* eine unvergessliche Ergänzung zum Theater Sommer Festival in Den Haag zu sein.

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2 Berichte

Kurier logoKurierParteinahMitteFaktentreue 75Objektivität 80vor 3 Tagen
„Der Geizige“ in Haag: Große Komödienkunst mit Wind, Wasser und Nebel

Der Artikel behandelt die zweite aufeinanderfolgende Produktion eines deutschen renommierten Regisseurs am Theater Sommer in Den Haag und konzentriert sich auf Molières Stück 'Der Geizige'. Das Stück zeigt eine weibliche Darstellung der Titelfigur, die es dem Publikum ermöglicht, zu wählen, ob sie die Rolle als Frau oder Mann spielt. Die Produktion verwendet innovative Inszenierungstechniken, darunter einen großen Geldgewölbe als Set und einen Doppelboden, um das sparsame Zuhause der Protagonistin zu repräsentieren. Die Aufführung enthält komödiantische Elemente, Spezialeffekte wie Wind, Wasser und Nebel und musikalische Interludien. Der Artikel hebt die kreative Zusammenarbeit zwischen Regisseur und Ensemble sowie die visuelle Gestaltung von Kostümen und Bühnenkulissen hervor.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf eine Theaterproduktion und befasst sich nicht mit politischen Themen wie Regierungspolitik, Wahlen oder sozialen Fragen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 75 · Objektivität 80): The article provides detailed information about the play 'Der Geizige' at the Theater Sommer Haag including cast members, director, and stage design. It accurately reflects the performance details and artistic choices. However, it lacks specific dates and more concrete information about audience rea

oe24 logooe24UnabhängigMitteFaktentreue 60Objektivität 70vor 6 Tagen
"Der Geizige" beim Theater Sommer Haag

Der Artikel mit dem Titel "Der Geizige" von oe24.at bezieht sich auf ein Stück mit dem Titel "Der Geizige", das im Theater Sommer Haag aufgeführt wurde. Die Überschrift deutet darauf hin, dass ein Schwerpunkt auf Themen der Geizigkeit oder Sparsamkeit liegt, wobei diese Eigenschaften wahrscheinlich durch die Erzählung des Stücks erforscht werden. Da es sich um ein kulturelles Ereignis handelt, fällt das Hauptthema eher in die Kategorie Kunst und Unterhaltung als in die Politik. Der Artikel enthält keine detaillierten Informationen über den Inhalt, die Besetzung oder die Rezeption des Stücks, sondern konzentriert sich auf den Titel und den Veranstaltungsort.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Gegenstand des Artikels ist eine theatralische Aufführung, die als unpolitisch gilt. Es gibt keine Hinweise auf politische Kontroversen oder Debatten im Zusammenhang mit dem Inhalt des Stücks oder seiner Produktion. Daher ist die Gestaltung des Artikels neutral und der Schwerpunkt ist nach den Regeln für CENTER festgelegt.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 60 · Objektivität 70): This article is very brief and only mentions the title of the play and the venue. It does not provide substantial details about the production, cast, or any critical analysis. While it is objectively reporting the event, the lack of content makes it difficult to assess fully. The brevity suggests it

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