Die Stürme, die am Dienstag begannen, setzten sich am Mittwoch fort und verursachten Chaos in Regionen, die sich von der Gegend von Chicago bis nach Westpennsylvania erstreckten. Mindestens drei Menschen wurden tot bestätigt, wobei die Behörden weitere Todesfälle und mögliche Verbindungen zum extremen Wetter untersuchten. Die Rettungsdienste arbeiteten unermüdlich, um in Hochwasser gefangene Bewohner zu retten, während Versorgungsunternehmen Schwierigkeiten hatten, die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen.
Die ersten Berichte über Opfer kamen am Dienstag, als ein 4-jähriger Junge in Geneva, Indiana, getötet wurde, als ein Baum auf sein Haus fiel. Das Jennings County Sheriff's Office bestätigte den Vorfall und stellte fest, dass die Sturmintensität zur Tragödie beigetragen hatte. In Ohio gab Gouverneur Mike DeWine bekannt, dass ein Bewohner von Roseville aufgrund eines Gesundheitsnotfalls starb, obwohl die Ersthelfer den Menschen aufgrund überfluteter Straßen nicht erreichen konnten. In Portage, Indiana, untersuchten die Ermittler, ob das schwere Wetter bei einer Hausexplosion eine Rolle spielte, die ein Leben forderte.
Die Stadt, die etwa 30 Meilen südöstlich von Chicago liegt, erlitt umfangreiche Schäden durch umgestürzte Bäume und blockierte Straßen, was die Notfallmaßnahmen erschwerte.
In Illinois wurden zwei Tornados in der Nähe von Chicago bestätigt, einer im südlichen Cook County und ein anderer im östlichen Will County. Beide wurden als EF1-Tornados klassifiziert, die mäßigen Schaden verursachen können.
In Ohio entsandte Gouverneur DeWine 40 Mitglieder der Ohio Army National Guard, um in zwei Bezirken östlich von Columbus zu helfen, zusammen mit Unterstützung von lokalen Abteilungen in West Virginia. In Crooksville, Ohio, erzählte Kaitlyn Rodgers, wie das Hochwasser in ihr Haus eindrang und ihre Familie an Land ließ.
Die Stromausfälle verschlimmerten die Krise, da mehr als 650.000 Kunden in Illinois, Indiana, Ohio, Kentucky und West Virginia am Mittwochnachmittag ohne Strom blieben. American Electric Power, mit Sitz in Columbus, berichtete über 100 zerbrochene Stangen, 650 heruntergefallene Drahtstrecken und 85 Fälle, in denen sich Stromleitungen mit Bäumen verwickelten.
Trotz der Bemühungen von mehr als 2.000 Arbeitern, darunter auch Teams aus anderen Staaten, war der Wiederherstellungsprozess langsam, wobei in einigen Gebieten längere Ausfälle zu erwarten waren.
Während sich das Sturmsystem weiter entwickelte, warnten die Behörden, dass die Bedrohung durch schwere Wetterbedingungen noch lange nicht vorbei sei, und forderten die Bewohner auf, wachsam zu bleiben und sich auf weitere Störungen vorzubereiten.
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